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	<title>MarcTV.de &#187; Kunst</title>
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	<description>Weblog von Marc Tönsing über das Leben, Spiele und Medien.</description>
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		<title>Deichkind in &#8220;Müll&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 17:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgewähltes]]></category>
		<category><![CDATA[Deichkind]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Marc erlebt]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben ersten Charterfolg mit »Bon Voyage« folgte dann später mit »Limit« ein musikalischer Wechsel hin zu einem Mix aus Elektromusik und Hip-Hop. Bekannt sind die Görn aus Hamburg-Bergedorf aber mittlerweile für ihre abgedrehten Konzerte zu den mit der Musik zu ihren beiden letzten Alben Aufstand im Schlaraffenland und Arbeit Nervt. Nun haben die Deichkinds mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11276" title="dk" src="http://marctv.de/media/dk.jpg" alt="" width="960" height="418" /></p>
<p>Neben ersten Charterfolg mit <em>»<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1meTmBNi20U#t=0m08s">Bon Voyage</a>« </em>folgte dann später mit »<a href="http://www.youtube.com/watch?v=uUbOqPpzo7Q">Limit</a>« ein musikalischer Wechsel hin zu einem Mix aus Elektromusik und Hip-Hop. Bekannt sind die Görn aus Hamburg-Bergedorf aber mittlerweile für ihre abgedrehten Konzerte zu den mit der Musik zu ihren beiden letzten Alben <em>Aufstand im Schlaraffenland</em> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ytm4XaRUuiE">Arbeit Nervt</a>. Nun haben die Deichkinds mit <a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=516665">Deichkind in Müll</a> in Hamburg eine sog. Diskurs-Operette u.a. zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ted_Gaier">Ted Gaier</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pheline_Roggan">Pheline Roggan</a> auf die Bühne gebracht &#8211; und ich war dort.</p>
<p><span id="more-6961"></span><br />
<img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-6994" title="Pyramidheads" src="http://marctv.de/media/26022010394.jpg" alt="" width="960" height="418" /></p>
<p class="pictext">Der Anfang war noch relativ normal. <em>Bild: <a href="http://www.twitter.com/simplyolli">simplyolli</a></em></p>
<p>Schon beim Reinkommen fiel die spezielle Anordnung der Sitzplätze auf. Links und rechts zwei kleine Tribünen jeweils auf das Geschehen auf der Bühne ausgerichtet. Vor der Bühne steht auf einem Podium ein Tisch mit Stühlen für die Band. Dann folgt eine relativ große Tribüne bei der wir immerhin in Reihe 5 gesessen haben. Davor tummelten sich noch einige Gäste die sich zum Teil wie bei Deichkind-Konzerten üblich verkleidet hatten. Das Publikum war angenehm gemischt. Nur die Leute vor der Bühne bestanden hauptsächlich aus angetrunkenen Jugendlichen während auf der Tribüne tatsächlich das gefühlte Alter bei 25 aufwärts bis 50 ging.</p>
<p>Wenn man so wie <a href="http://www.flickr.com/photos/marctv/4182241483/in/photostream/">wir im Dezember 2009</a> auf einem der berüchtigten Deichkind-Konzerte gewesen ist, dann hat man schon eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber einem solchen Event: Es kann dort nämlich schlicht <em>alles</em> passieren. So kann es passieren, dann man später <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gvavMIAGxLM#t=0m34s">gebiert und gefedert</a> nach Hause gehen darf. Und so fing auch die Operette so an wie die letzten Konzerte: Hinter einem weißen Tuch sieht man die mit <a href="http://www.spreeblick.com/2009/12/02/popgun-64-deichkind-auf-finaler-tour/">bunten LEDs bestückten Pyramidenhelme</a> der vier Bandmitglieder leuchten während sich das Anfangssample aus »Arbeit Nervt« immer wiederholt um mehr und mehr Spannung aufzubauen. Doch diesmal entlud sich die Energie nach einigen Minuten nicht mit dem Start des Songs mit dem damit verbunden Lichtermeer. Stattdessen legte der herabgefallene Vorhang den verlassenen und überall mit Müll beklebten Bühnenaufbau frei. Die  Hüpfburgen fielen allmählich sich zusammen fielen während die Musik immer langsamer wurde. Elektronischer Lärm. Stille.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-6970" title="aufstand" src="http://marctv.de/media/aufstand.jpg" alt="" width="960" height="480" /></p>
<p class="pictext">Diese Szene der Performance hatte absichtlich keinen Ton</p>
<p>Dann folgt eine Szene, bei der eine mit den Mülltütenkostümen bekleidete Gruppe von Akteuren wie in wie in Zeitlupe zu einer verstörenden Elektromusik die Yippie Yippie Yeah-Fahne auf die Rampe der Bühne hochhievten. &#8220;Die Remmidemmi-Fahne erinnert Ted Gaier an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Eug%C3%A8ne_Delacroix_-_La_libert%C3%A9_guidant_le_peuple.jpg">Eugène Delacroix` Gemälde der Französischen Revolution</a>&#8220;. (<a href="http://www1.ndr.de/kultur/musik/deichkind122.html"><em>vgl. ndr.de</em></a>) Während dessen verrenkte sich eine <a href="http://www.electronicbeats.de/2010/02/deichkind-in-mull/">Darstellerin in dem Schlauchboot und steckte die Tiermasken auf Arme und Beine</a> während sie selber kopfüber im Gummiboot lag.</p>
<p>Danach kam dann Ferris MC mit einem Schiedsrichter-Hochstuhl auf die Bühne. Ferris ist seit 2008 Mitglied der Band und ehemals einer der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sQ6hHIAkF4U">fertigsten Typen im Musikbusiness</a>. Es folgte ein guter aber auswendig gelernter Text darüber, was Kritiker im Vorfeld denken könnte, was Deichkind mit ihrem Stück aussagen würde. Verpackt war die Ansprache in ein Gewand aus hochgestochenem Deutsch. Der Inhalt war im Prinzip auch absolut korrekt aber durch der Umstand, wie und vor allem von wem es vorgetragen wurde, war schon wirklich sehr witzig &#8211; und auch irgendwie selbstironisch. Das die Jungs ziemlich schräg aber sympathisch sind, haben sie mir damals schon mit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r8J4DF4yulQ">Bau der Zitze</a> bewiesen.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-7010" title="Deichkind in Müll Proben" src="http://marctv.de/media/deichkind_muell_probne.jpg" alt="" width="960" height="418" /></p>
<p class="pictext">Bild von den Proben zu Deichkind in Müll &#8211; <em>Bild: <a href="http://twitpic.com/14qfxw">kloeterklikke</a></em></p>
<p>Als nächstes kamen Philipp und Porky auf die Bühne &#8211; und zwar wie im <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,680215,00.html">Spiegel-Interview</a> angekündigt völlig nackt. Natürlich haben sie Kleidung angehabt.  Mit nackt ist ihre private Alltagskleidung gemeint. Man kann sich schon vorstellen, dass man sich von dem was normalerweise bei Deichkind auf der Bühne passiert irgendwie im Kopf distanzieren muss. Dies klappt wohl am einfachsten durch eine sprichwörtliche zweite Haut in die man schlüpft. Nach etwas Rumalberei über eine alternative Eröffnung des Stücks kam man dann zu der sog. <em>Bandaufstellung</em>. Das lehnte sich an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung">Familienaufstellung</a>, »<em>eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung«</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung">wikipedia</a>) an. Die Szene sollte meiner Meinung die Rolle von Ferris MC als neues Bandmitglied und die Verarbeitung des  plötzlichen Todes  des Anfang 2009 verstorbenen <a href="http://www.focus.de/kultur/musik/deichkind-sebastian-hackert-mit-32-gestorben_aid_374303.html">Sebastian Hackert</a> innerhalb der Band verdeutlichen. <em>Sebi </em>war maßgeblich für den einzigartigen Sound von Deichkind verantwortlich. Und nicht etwa <a href="http://www.djphono.de/presse/info.php">DJ Phono</a>. Der hat sich in erster Linie den Bühnenaufbau ausgedacht und läuft unter »Tour DJ«. Auf <a href="http://www.djphono.de/presse/info.php">seiner Webseite</a> steht sogar:</p>
<blockquote class="bigpicture" style="font-size: 18px;"><p>Obwohl die Mitgliedschaft in der Formation Deichkind einen anderen Menschen aus ihm gemacht hat, darf man DJ Phono nicht mit Deichkind verwechseln. Er produziert keine Musik für Deichkind und spielt sie auch nicht in seinem dj set, denn sie gefällt ihm nicht.</p></blockquote>
<p>Anschließend wurde dann »Luftbahn« performt in dem alle am Tisch sitzen geblieben sind. Ein irgendwie ergreifender Moment.</p>
<p>Ein weiteres Highlight war die geräuschlose Performance des Songs »Aufstand im Schlaraffenland« bei dem nicht ein Ton aus den Lautsprechern drang. Bei dem Lied »23 Dohlen« wurde uns als Zuschauer kurzerhand ein sprichwörtlicher Blick hinter die Kulissen gewährt: Die Bühne wurde umgedreht und wir konnten sehen, wie die Akteure auf ihren Einsatz warten. Dabei wurden die Gedanken der Menschen auf der Bühne über die Lautsprecher für den Zuschauer hörbar gemacht. Und wer sich fragt, wie die reichen Eltern wohl reagieren, wenn die Tochter ihre Party auf Facebook ankündigt und die Wohnung verwüstet wird, fand dazu die Antwort an diesem Abend. Einzig der Regenschirmtanz zu »Papillon« von DJ Phono war ein wenig langatmig und irgendwie habe den Punkt der Vorstellung wohl auch nicht verstanden. Sehr schön fand ich den Auftritt von <a href="http://www.friedrichliechtenstein.de/">Friedrich Liechtenstein</a>. Er hat nicht nur ein paar Störenfriede vor der Bühne hart aber sympathisch zurecht gewiesen. Auch die Wirkung des Songs <em>Hört ihr die Signale</em> von Frauen vorgetragen ist irgendwie befremdlich und wurde später auch thematisiert als es darum ging, ob Deichkind auch mit einer Frauenbesetzung funktionieren würde. Auch die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kXD6Gtinvbc#t=3m25s">Kraftwerk</a>-Parodie zu »Ich und mein Computer« hat man von den Konzerten direkt übernommen aber funktionierte auch hier.</p>
<p>Weiterhin wartete noch eine leider defekte Bierdusche in einer Telefonzelle auf ein paar Gäste und eine gefakte Abstimmung mit Knopf an den Sitzen, ob »Arbeit nervt« denn vom Publikum als Kritik an Hartz IV-Empfängern verstanden würde. Auch die <a href="https://spreadsheets.google.com/viewform?formkey=dFdxZFpOTnNqTVl1TGVsNFpJbl9sUmc6MA">Umfrage auf der Homepage zum Thema Deichkind</a> wurde ausgewertet. Das natürlich gefälschte Ergebnis von 66% für »ja« löste bei der Band so viel gespielten Ärger aus, dass eine Kralle an der Decke der Halle Müllsäcke auf das stehende Publikum vor der Bühne fallen ließ.</p>
<p>Am Ende zogen sich Porky und Philipp ihre Neon-Müllsack-Kostüme an und legten die Bühnenschminke auf. Die Botschaft ist klar: Wir haben uns für euch ausgezogen und nun ziehen wir uns wieder an. Mir persönlich kam das das Event wie ein Remix der Bühnenshow vor. Und genau da liegt auch der Knackpunkt. Ich vermute, dass man einen deutlich schwierigeren Zugang zu dem »Stück« hat, wenn man nicht das Original kennt. Denn dann versteht man nicht unbedingt, dass man sich hier sehr stark selbst reflektiert hat &#8211; und man selber als Zuschauer auch ins Grübeln kommt warum man ein paar Monate zuvor in der tobenden Menge so viel Spaß hatte. Vielleicht haben es ein paar Jugendliche auf den Punkt gebracht, die vor der Halle von den Akteuren interviewt wurden: »Klar, wir saufen alle natürlich nur den ganzen Tag und haben keinen Bock auf Arbeit.« Den Nachsatz »Das war natürlich ironisch gemeint!« war dabei schon überflüssig. Und auch wenn es gut verpackte Sozialkritik mit oder diesmal ohne Partyoutfit ist, so macht es dennoch alles riesig Spaß. Egal ob Konzert oder »Diskurs-Operette«.</p>
<p><img class="bigpicture alignnone size-full wp-image-6964" title="deichkind_in_muell_karte" src="http://marctv.de/media/deichkind_in_muell_karte.jpg" alt="" width="960" height="418" /></p>
<p>Am Ende war es ein sehr persönlicher Abend zusammen mit der Band. Für mich eine schöne intelligente Erweiterung der Konzerte und meiner Meinung nach hat der offene Diskurs auch funktioniert. Ich hätte mir noch »Show&#8217;n Shine<em>«</em> gewünscht weil ich gehofft hatte, dass die Elemente aus dem Video, welches vor den Konzerten manchmal gespielt wird, schön in das Stück gepasst hätten. Aber auch so hat es sich absolut gelohnt und hat mir gezeigt, dass mehr hinter Deichkind und den Leuten dahinter steckt als man vielleicht zuerst denken könnte.</p>
<h3 class="fr">Links</h3>
<ul>
<li><a href="https://spreadsheets.google.com/viewform?formkey=dFdxZFpOTnNqTVl1TGVsNFpJbl9sUmc6MA">Umfrage zum Thema Deichkind</a> &#8211; deichkind.de</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/%5Cdeichkind-ist-wie-eine-toilette%5C/">Deichkind ist wie eine Toilette</a>&#8221; &#8211; taz.de</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,680215,00.html">Wir geben Müll eine neue Bedeutung</a>&#8221; &#8211; spiegel.de</li>
<li><a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=516665">Karten für Deichkind im Müll</a> &#8211; kampnagel.de</li>
<li><a href="http://www1.ndr.de/kultur/musik/deichkind122.html">Megalomani im Müll</a> &#8211; ndr.de</li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/leben/musik/artikel/1/dada-unter-der-gin-tonic-dusche/">Dada unter der Gin Tonic Dusche</a> &#8211; taz.de</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Improtheater Bielefeld</title>
		<link>http://marctv.de/blog/2008/02/19/improvisationstheater_bielefeld/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=improvisationstheater_bielefeld</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 14:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Marc erlebt]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem durfte ich einen Auftritt der Improvisationstheater-Gruppe Knall auf Fall (siehe auch: Die StereoTypen) auf der Bühne des Movie in Bielefeld besuchen. Ein paar visuelle Eindrücke der zweistündigen Veranstaltung als Galerie Dank meiner Schulzeit habe ich normalerweise generell ein Problem mit Medien, die mittlerweile durch neuere und meiner Meinung nach besseren Medien ersetzt wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Wir haben Spaß! Improshow! Improshow!" src="http://marctv.de/media/impro1.jpg" alt="Wir haben Spaß! Improshow! Improshow!" width="460" height="200" /></p>
<p>Vor kurzem durfte ich einen Auftritt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Improvisationstheater">Improvisationstheater</a>-Gruppe <a href="http://www.impro-knallauffall.de/">Knall auf Fall</a> (siehe auch: <a href="http://www.diestereotypen.de/">Die StereoTypen</a>) auf der Bühne des <a href="http://marctv.de/blog/2006/08/10/das_movie_und_cafe_europa_in_bielefeld">Movie in Bielefeld</a> besuchen.</p>
<p><span id="more-334"></span></p>
<div class="lillgal" style="z-index: -20;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="620" height="270" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://marctv.de/media/flash/lillgal/lillgal.swf" /><param name="flashvars" value="&amp;filename=impro" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://marctv.de/media/flash/lillgal/lillgal.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="270" src="http://marctv.de/media/flash/lillgal/lillgal.swf" wmode="transparent" flashvars="&amp;filename=impro" data="http://marctv.de/media/flash/lillgal/lillgal.swf"></embed></object></div>
<p class="pictext">Ein paar visuelle Eindrücke der zweistündigen Veranstaltung als Galerie</p>
<p>Dank <a href="http://marctv.de/blog/2007/03/15/bildungslucke_neue_medien">meiner Schulzeit</a> habe ich normalerweise generell ein Problem mit Medien, die mittlerweile durch neuere und meiner Meinung nach besseren Medien ersetzt wurden. Das schließt <a href="http://marctv.de/blog/2007/10/30/wann_stirbt_das_papier">Bücher</a> genau so wie das Theater mit ein. Trotz Deutsch- und und Englisch-LK bin ich genau so oft in Theatersälen anzutreffen wie in <a href="http://marctv.de/blog/2006/12/14/forschen_vs_glauben">Kirchen</a>. Aber ich bin ein toleranter *hust* Mensch und als mir vorgeschlagen wurde, mal im Improtheater vorbei zuschauen bei dem neben <a href="http://www.herrnashorn.de/">Sven Stickling</a> auch Marvin und Moritz, zwei der Schauspieler der <a href="http://marctv.de/blog/2007/06/10/lohmannshof_die_unisoap">Uni-Soap »Lohmannshof«</a> mitmachen, habe ich mir gedacht, ich schaue mir das mal an.</p>
<p><img title="Muss es uns zu denken geben, dass jede zweite Szene mit Tod oder Liebe endet?" src="http://marctv.de/media/impro2.jpg" alt="Muss es uns zu denken geben, dass jede zweite Szene mit Tod oder Liebe endet?" width="460" height="200" /></p>
<p class="pictext">Muss es uns zu denken geben, dass jede zweite Szene mit Tod oder Liebe endet?</p>
<p>Um es kurz zu machen: es hat sich absolut gelohnt für 6 EUR die Improshow zu genießen. Es ist wirklich sehr beeindruckend zu sehen, was sich die Leute auf der Bühne für jede der kurzen Szenen spontan ausdenken. Auch das Publikum darf mit eingreifen indem bei einem der Szenenspiele jederzeit gerufen werden kann:</p>
<blockquote style="font-size: 240%;"><p>Das klingt nach einem Lied!</p></blockquote>
<p>und der Schauspieler dann aus dem letzten gesagten Satz aus dem Stegreif ein Lied dichten und singen muss. Die Komik entsteht dabei meistens durch die wirklich kreativen Einfälle der Personen auf der Bühne aber auch durch die sympatische Pause, wenn es mal nicht sofort klappt. Dadurch entsteht auch eine besondere Bindung zwischen Publikum und Akteuren. Ich persönlich fand es auch interessant das Schauspiel neben der Bühne das sich mir bot zu beobachten. Denn es können nicht immer alle Mitglieder der Improshow auf der Bühne agieren und in der Zeit läuft bei den im dem Moment passiven Schauspielern der Kopf heiß, wie man spontan die aktuell aktiven Akteuren zur Hand gehen kann falls es mal für 2 Sekunden nicht lustig sein sollte. Und selbst in diesen zwei Sekunden ist es unterhaltsam weil man zwischen Bewunderung und Mitleid pendelt und sich fragt, wie verrückt man sein muss um sich dem Stress auszusetzen spontan auf einer Bühne witzig sein zu müssen – und zwar ohne Drehbuch und »Die letzte Szene bitte nochmal«. Selbst wenn eine Szene wiederholt wird, dann wird sie doppelt so schnell gespielt und zwar bis man statt einer Minute nur noch 3 Sekunden benötigt. Der Spaß ist also vorprogrammiert. Mein Tipp: Hingehen. Aktuelle Termine gibt es im</p>
<h3>Weiterführende Links:</h3>
<ul class="links">
<li><a href="http://www.impro-knallauffall.de/">Improtheater: Knall auf Fall</a> &#8211; Veranstaltungskalender</li>
<li><a href="http://www.diestereotypen.de/?p=166">Improtheater: Die Stereotypen</a> &#8211; Veranstaltungskalender</li>
<li><a href="http://picasaweb.google.com/marc.toensing/Improtheater">Alle Bilder des Abends</a></li>
</ul>
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