Mini-Notebook: Asus Eee 1000h

Geschrieben von Marc Tönsing am 38 Kommentare

Mal ehrlich: Wozu brauchen die meisten Menschen überhaupt noch viel Rechenpower? Der Webbrowser wird immer mehr zum Betriebssystem aus dem heraus ganze Anwendungen wie GoogleDocs oder GoogleMail und viele andere gestartet werden können. Wenn wir heute am PC Zeit verbringen, dann in der Regel online. Und dem Trend zum Notebook folgend gibt es nun eine schöne Neuerung: Mini-Notebooks genannt Netbooks.

Lösung: Asus Netbook: Eee 1000h

Mit meinem Mobiltelefon kann ich eMails lesen und beantworten. Mit meinem “großen” Computer zu Hause kann ich Webseiten bauen, Videos schneiden und mit After Effects arbeiten und das ein oder andere Spiel spielen wenn ich keine XBOX 360 hätte, die das besser kann. Aber mir fehlte etwas, das genau dazwischen ist und das habe ich mit dem Asus Eee PC gefunden. Damit kann ich bloggen, Bilder von der Kamera einlesen, bequem im Netz surfen und dabei Internetradio hören. Ein Gerät, das praktisch immer vollen Akku hat und was ich mal eben so mitnehmen kann ohne mit Gedanken machen zu müssen, ob es noch in meiner  Tasche Platz findet.

Die 160 GB Festplatte bietet genug Speicher für die speicherhungrigsten Windowsprogramme und der 1,6 GHz Intel-Atomprozessor reicht locker für eine Runde Quake 3 aus, dass sich in den 1 GB Arbeitspeicher neben anderen offenen Programmen ausbreiten kann. Und die ZDF-Mediathek ist nun komplett zu meinem Fernseh-Ersatz geworden weil ich nun auch bequem beim Essen durch die Sendungen dort browsen kann. Das Display hat eine Größe von 1024×600 Pixel und reicht vollkommen für kleineren Aufgaben aus. Leider wurde ich mit Easy Peasy, dem speziell für den Eee PC angepassten Ubuntu, nicht sonderlich warm. Windows nutzt die speziellen Funktionen durch die mitgelieferten Tools ein ganzes Stück effizienter wie ich finde.

Neben Chrome und Firefox ist noch der bekannte Videoplayer VideoLan installiert, der ohne das zusätzliche Installieren von Plugins wunderbar Filme abspielt und auch meine Shoutcast-Internetradiostationen abspielt. Neben Photoshop läuft auch Adobe Premiere erstaunlich schnell auf dem kleinen schwarzen Biest. Was mich persönlich besonders freut: Anarchy Online läuft wunderbar flüssig auf der abgespeckten Grafikkarte. Und die Quake Live Beta von ID Software ist in niedrigen Einstellungen sehr flüssig spielbar. Mein einziges Problem mit dem Eee PC: Ich bekomme auf dem externen VGA-Anschluss nicht die native Auflösung 1680×1050 meines TFTs eingestellt. Es gibt sie schlicht und ergreifend nicht obwohl darüber noch weitaus höhere Auflösungen anwählbar sind. Zu guterletzt habe ich schnell ein Video aufgenommen und komplett mit dem Eee PC geschnitten und encodiert.

Video wurde mit dem Asus Eee PC geschnitten und produziert