Dark Souls

Dark Souls ist kein Spiel für jedermann. Wer lieber den Weg des geringsten Widerstandes geht um möglichst schnell eine langatmig erzählte Story in einem Action-Rollenspiel mitzuerleben, der ist hier definitiv an der falschen Adresse. Was Super Meat Boy für Jump’n'Runs ist, das ist Dark Souls für Action-RPGs: Schwer aber fair und zugleich unglaublich motivierend. Wenn man es denn verstanden hat.

Und das hat bei mir drei gescheiterte Versuche benötigt über die Videothek benötigt, das Spiel gut zu finden. Doch irgendwie hat es mich nicht losgelassen. Ich bin zwar oft gestorben aber ich habe immer etwas dazugelernt. Und wenn man mit diesem Wissen dann plötzlich Erfolg hat, dann gibt mir das als Spieler ein Gefühl, dass ich seit ich fünfzehn bin nicht mehr gehabt habe. Damals bin ich auch oft gestorben. Sogar für Zelda – A Link to the Past habe ich die ganzen Sommerferien benötigt um den Abspann zu sehen. Jeder Gegner war damals eine Herausforderung. Aber irgendwann hatte ich einen Plan von der Taktik und bin langsam aber sicher bis ans Ende gekommen.

Es ist leicht zu sterben …

Dark Souls holt dieses Gefühl von damals zurück und setzt den Schwierigkeitsgrad entsprechend hoch an. Es gibt auch kein Tutorial sondern es geht direkt los. Wir sind ja nicht mehr fünfzehn und wissen was uns erwartet, oder? Jeder Gegner ist wie bei einem Beat’n'Up wie Soul Calibur immer wieder eine echte Gefahr und greift alleine oder in Gruppen auf eine Vielfalt von Angriffen zurück. Wenn man wild auf Buttons am Joypad einschlägt, dann endet man mit ziemlicher Sicherheit tot auf dem Boden. Damit das nicht passiert braucht man eine ungeheure Disziplin und auch Geduld um nicht seine hart erkämpften Seelen immer und immer wieder zu verlieren.

Yet each dog and demon has enough different attacks to make every encounter a surprise; it’s a great mix of consistency and unpredictability.

Kevin VanOrd – gamespot.com

Seelen sind die Währung für das Aufleveln und auch für den Tausch gegen Gegenstände und Waffen. Wenn man das erste Mal zwischen zwei Checkpoints in Form von Bonfires stirbt, dann ist das nicht schlimm weil alle Seelen nach wie vor an der Stelle liegen, wo man gestorben ist und natürlich alle Gegner wieder da sind. Wenn man nun aber auf dem Weg dorthin aus Selbstüberschätzung oder Ungeduld an einem einfachen Gegner verreckt, dann ist sind alle kostbaren Seelen für immer futsch. Und das passiert nicht gerade selten und ist der Frustfaktor im Spiel. Da man Heiltränke nicht aufsparen und Aufleveln an anderen Orten dem Spieler die Taktik für neue Gegner auch nicht beibringen kann, gibt es auch kaum Möglichkeiten das Spiel mit Farming oder Grinding zu überlisten. Gleiches gilt für solche Tricks wie Gegner aus ihrem Bereich rauslocken und dann zu erledigen, wenn sie wieder zu ihrem Ursprungsgebiet zurücklaufen wollen: Sie folgen euch auch gerne mal über ein ganzes Level hindurch über Leitern und andere Hindernisse hinweg und lauern euch dann auf. Letztendlich levelt nicht in erster Linie die Spielfigur sondern das Verständnis über die Spielewelt und ihre Gegnertypen wird besser. Das dies wirklich funktioniert, ist einer der größten Errungenschaften von Dark Souls.

… aber schwer zu leben

Wer weiterspielt und sich durchkämpft wird öfters an dem Punkt sein, an dem man seit einer Stunde ohne Bonfire voll bepackt mit Seelen durch einen bis dahin unbekannten Ort schleicht. Plötzlich wird man dann mächtigere Gegner überrascht bis man kaum noch Lebensenergie besitzt. Wenn man das dann überlebt und sich bis an das nächste Bonfire rettet, dann hat man einen Adrenalinrausch erlebt, denn ich zumindest so schon sehr lange nicht mehr in einem Videospiel erleben durfte. Und wenn man es nicht schaffen sollte, dann weiß man ganz genau, warum man gestorben ist – und probiert es wieder. Genau so wie bei Super Meat Boy.

Erst schießen, dann fragen

Diese Taktik klappt bei Shootern in der Regel sehr gut und führt zum Ziel. Bei Dark Souls ist aber nicht nur jeder Gegner eine Herrausforderung sondern jede Entscheidung ist entgültig. Es gibt keine Speicherstände und nach jeder Aktion speichert das Spiel automatisch und unwiderruflich den Fortschritt. Aus versehen einen wichtigen Händler getötet, weil er aussieht wie ein Zombie? Pech gehabt. Der ist und bleibt tot und ist zusammen mit seinen angebotenen Waren für immer verloren. Deswegen gilt bei Dark Souls: Erst beobachten, dann überlegen und zuletzt handeln.

Dark Souls ist deshalb nichts für die breite Masse, sondern nur für eine eng definierte und leidensfähige Zielgruppe

Tim Rittmann – ZEIT Online

Gameplay

Anders als bei anderen Action-RPGs ist die Steuerung nach einiger Übung äußerst präzise und macht das Überleben überhaupt erst möglich. Neben der Anzeige für die Lebensenergie gibt es noch den Ausdauerbalken, den man zu Anfang leicht unterschätzt. Jeder geblockte Schlag eines Gegners zieht Ausdauer ab. Diese läd sich schnell wieder auf, wenn man nicht gerade das Schild hochhalten muss. Dann geht es deutlich langsamer. Nun kann man drei Schläge eines Gegners gerade so Blocken. Der vierte geht dann aber bei leerem Ausdauerbalken direkt durch und man steht ohne Schutz da. Wenn dann der Gegner nicht alleine ist hat man schon verloren. Man muss also permanent damit rechnen, dass man geschickt Ausweichen muss und auch wirklich einen Abschluss findet. Sonst läuft man Gefahr, dass der Kampf zu eigenen Ungunsten mit dem Tod endet.

Dark Souls entführt in ein einzigartiges, herrlich offenes und mysteriöses Abenteuer, das einen schlaflos über die nächsten Schritte spekulieren lässt – bis man mit blitzenden Augen aufsteht und weiterkämpft.

Jörg Luibl – 4players.de

Neben Schwert und Schild gibt es auch noch Magie und Pfeil und Bogen. Ich habe mich bisher nur auf Ersteres verlassen denn scheinbar ist es keine gute Idee sich auf mehrere Stile zu spezialisieren.

SinglePlayer-MMORPG

Am Anfang habe ich es nicht verstanden aber jetzt halte ich es für eine der genialsten Ideen im Bereich Multiplayer in einem RPG: Der Onlineteil von Dark Souls. Anders als in einem MMORPG ist man gefühlt immer alleine. Nur manchmal sieht man mal eine durchscheinende Silhouette eines anderen Spielers an sich vorbei laufen. Ansonsten sind aber überall kleine gelbe Schilder mit kurzen Hinweisen anderer Spieler auf dem Boden zu finden. Die können natürlich auch gelogen sein aber meistens helfen sie doch in verzweifelten Momenten die richtige Entscheidung zu treffen.

Richtig interessant wird es aber, wenn man andere Personen in sein Spiel reinholt. Oder in ein Spiel eines anderen Spieler mit Gewalt eindringt. Diese ungezwungenen Möglichkeiten im Bereich PvP und Coop geben dem Spiel noch einen ganz eigenen Onlinetwist und ist für mich eine willkommene Abwechslung zu den MMORPGs mit ihrem langweiligen Gameplay. Man könnte also tatsächlich sagen, dass Dark Souls eine Art SinglePlayer-MMORPG darstellt.

Story

In den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass ich die Handlung von Videospielen nicht mehr ertragen kann. Vielleicht liegt es am erhöhten Lesekonsum durch den Kindle aber wenn ein Spiel mit eine sogenannte Zwischensequenz vorführt, dann ist das alles aber nicht packend oder spannend. Bei Dark Souls gibt es nur eine minimal erzählte Geschichte. Was besseres hätte das Spiel gar nicht machen können denn jeder Versuch noch tiefer in die lebensfeindliche Welt einzutauchen erzählt seine ganz eigene Geschichte, die jeder Spieler anders erleben wird.

Da alle Gegner sich beängstigend realistisch verhalten erlebt man hier mehr Emotionen als bei allen Survival-Horrorgames und schnulzigen Japano-RPGs zusammen. Manchmal erinnert das Gefühl beim Spielen an die Meister des visuellen Erzählens ohne Zwischensequenzen  in Videospielen: ICO und Shadow of the Colossus.

Skyrim oder Dark Souls?

Viele Leute werden genau wie ich vor der selben Entscheidung stehen wie ich: Dark Souls oder Skyrim. Außer den PC-Spielern denn die müssen auf Dark Souls verzichten und haben schon eine Petition für eine PC-Portierung aufgesetzt. Ich bin persönlich ein riesiger Fan von Oblivion und habe es mitsamt seinen Addons komplett durchgespielt. Auch Skyrim ist wieder ein wunderschönes Spiel mit beeindruckender Technik. Als ich zum ersten Mal in der ersten kleinen Stadt durch das Wasser gewatet bin, war ich erstaunt was für eine unglaubliche Grafikreserven die XBOX 360 offensichtlich noch besitzt. Dark Souls sieht zwar auch sehr gut aus aber eben nicht ansatzweise so beeindruckend wie Skyrim.

Dark Souls Trailer

Der Unterschied zwischen den beiden Spielen ist aber ein ganz anderer. Während Skyrim wie schon sein Vorgänger Oblivion eher an eine gemächliche aber interessante Reise erinnert ist Dark Souls eine Herausforderung. Nachdem ich Dark Souls nun etwas länger gespielt habe, kann ich mich für Skyrim und seine wunderschönen Landschaften nicht mehr begeistern. Die Quests und ihre Geschichten langweilen mich. Es fühlt sich wie Fremdgehen an.

Frustresistente Spieler mit masochistischen Charakterzügen mögen sich auf eigene Gefahr an Dark Souls heranwagen, alle anderen lassen tunlichst die Finger von diesem Spiel.

Sven Ohnstedt – gamersglobal.de

Ruckel, Ruckel

Leider hat das Spiel extreme Probleme mit der Bildwiederholrate in den Gebieten Blighttown und New Londo. Und zwar völlig unverständlich weil andere Gebiete grafisch deutlich imposanter wirken und nicht ruckeln.

Aller Anfang ist schwer

Ich hatte damals mal gesagt, dass ich eine Art düsteres Zelda haben möchte, dass für mein Alter und meine Fertigkeiten am Joypad gemacht wurde und nicht für überarbeitete Väter oder deren Kinder. Dark Souls ist verdammt nah dran an dieser Vision und äußerst wichtig um der Videospiele-Industrie zu zeigen, dass solche Konzepte heute neben den ganzen Casualspielen noch sehr gut funktionieren. Bei mir hat es erst nach dem vierten (!) Anlauf klickt gemacht. Das hatte ich nur bei GTA: San Andreas das ich damals auch mehrfach zur Seite gelegt bis ich es dann in einem Rutsch und mit wachsender Begeisterung durchgespielt habe. Manche Spiele erschließen sich eben nicht sofort sondern brauchen eine Weile bis sie Spaß machen. Dann aber um so mehr. Denn schließlich will zumindest ich auch wieder Spiele erleben, bei denen man wieder gewinnen und verlieren kann.

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Dark Souls: Wer eine echte Herausforderung sucht und keine Angst vorm Sterben hat, wird mit Dark Souls Glückmomente erleben wie in kaum einem Spiel zuvor.Marc Tönsing 9.6/10 Wertung 2012-01-15 16:34:09

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Ausgewählte Kommentare

131 Kommentare

  1. Mario sagt:

    Aber 9.6? Gleichauf mit Batman? Für ein Spiel, wo Du vier Anläufe gebraucht hast?

    • Marc sagt:

      Ja, definitiv. Für die meisten Spiele musste ich mich überwinden. Gerade GTA ist auch nicht gerade leicht und die Genialität des Gameplays erschließt sich dort auch nicht sofort. Deswegen enden viele erste Begegnungen mit GTA auch meistens damit, dass man einmal die Stadt ins Chaos stürzt und dass dann einem Tag später noch mal einem Kumpel zeigt.

      Bei Dark Souls hat man diese Möglichkeiten gar nicht erst und bekommt gleich einen Dämpfer. Aber dann hat es mich zumindest nicht mehr losgelassen.

  2. Jacks Gebrochenes Herz sagt:

    Joa, da brauch ich ja nicht viel schreiben weil das meiste ohnehin schon gesagt wurde. Dark Souls war für mich letztes Jahr mit weitem abstand mein GOTY (und dass obwohl ich so Spiele wie Portal 2 und Batman AC gespielt hab) und zudem die Intensivste Spiele Erfahrung der letzten paar Jahre für mich.

    Aber nur noch eins: Dieser Punkt mit dem schwierigkeitsgrad wird meiner Meinung nach etwas überbewertet. Ja, Dark Souls ist bei leibe kein leichtes Spiel, aber es ist auch nicht bei weitem so schwer wie es immer hingestellt wird. Ich gehe sogar so weit und behaupte es ist „nur“ relativ Fordernd. Es brauch einfach nur sehr, sehr, sehr viel geduld.

    Wenn man sich bei Dark Souls für jeden Gegner genügend Zeit nimmt wird man weniger Sterben als man glaubt. Man stirbt auch generell beim 2, 3 oder 4 Versuch schneller als beim ersten. Wenn man ein neues Gebiet beim ersten mal erkunden ist man immer noch Vorsichtig, geht mit gezogenem Schild langsam Schritt für Schritt weiter, immer im Hinterkopf das aus irgendeiner dunklen Ecke ein Gegner springen könnte. Wenn man dann draufgeht, denkt man sich beim 2. Versuch „Ha, jetzt weiß ich ja wies funktioniert und wo die Gegner sind“. Und geht man wegen Überheblichkeit drauf. Beim 3. Versuch ist man dann meisten noch ungeduldiger, und Stirbt noch schneller usw. :D

    Und gerade gegen ende hin werden auch die Boss kämpfe leichter. Von denn letzten paar Endgegner habe ich so gut wie jeden beim zweiten (einige sogar beim ersten-) mal besiegt. Und wer gar nicht voran kommt kann sich ja das Drachenschwert holen (Was von einigen Hardcore Dark Souls Fans aber als Cheaten bezeichnet wird). Wer das Dark Souls Gefühl aber zu 100% erleben will sollte sich das Drachenschwert nicht holen.

    Das einzige was mich an Dark Souls wirklich gestört hat waren technische Aspekte. Sofern ich weiß soll die PS3 Version etwas flüssiger laufen. Ich hab es auf der 360 gezockt und in bestimmten gebieten (Ruinen von Neu Londo, Schandstadt) hat das Spiel stellenweise wirklich EXTREM geruckelt. In denn Ruinen von Neu Londo gab es Ungelogen eine Leiter die ich mit 5 Frames die Sekunde runtergestiegen bin. Habs vor kurzem noch mal nach dem 2 oder 3 Patch reingelegt, und es läuft zwar schon flüssiger, aber stellenweise immer noch sehr unbefriedigend.

    • Marc sagt:

      Zur Performance: Das passiert immer zwischen zwei Arealen. Lustigerweise läuft das Spiel super flüssig selbst wenn man vom höchsten Punkt den Blick über die ganze Stadt am Anfang schweifen lässt. Ob PS3 oder XBOX 360 ist wohl ziemlich egal weil wohl beide ihre Performance-Schwächen haben.

    • Jacks Gebrochenes Herz sagt:

      Also ich bin mir noch nicht sicher wie weit du bist, aber bei mir hat es definitiv mehr, als nur zwischen dem Areal wechseln geruckelt (Und das scheint ganz eindeutig ein generelles Problem zu sein). Besonders schlimm ist es (bis auf den Asche See) immer wenn Wasser im Spiel ist. Ich hatte zum Teil 2 – 5 Min. ruckelorgien, und dass auch wenn ich schon mehrere Stunden im Level/Areal bin.

      Der Punkt mit dem höchsten Punkt der Karte, da kann ich dir nur zustimmen, da lief es immer überraschen flüssig.

      Schade ich hätte gedacht dass es auf der PS3 etwas besser läuft. Aber Stichwort PS3: Wem Dark Souls gefällt dem gefällt zu 99,99% Sicherheit auch Demon Souls. Ich hab Dark Souls vor Demon Souls durchgespielt und musste teilweise schmunzeln weil Dark Souls bis auf das Open World Prinzip und die Geschichte mit denn Leuchtfeuer wirklich eine 1:1 Kopie ist (Dafür läuft es aber flüssiger).

    • Klees sagt:

      Er ist laut M! Forum noch nicht so super weit gekommen, außer da hat sich jetzt ganz viel getan. Richtig übel ruckeln tut es bei irgendwelchen Shader-Overkills, vor allem in Blighttown (Schandstadt) und eben den New Londo Ruins.

      Außerdem muss ich zugeben, dass mir Marcs Gelaber meistens tierisch auf den Sack geht (die ganze Art zu reden / schreiben einfach), aber dem Artikel oben kann ich das erste Mal einfach nur zustimmen.

      Aber bitte steck da noch ein paar Stündchen rein (am besten nochmal so um die 100) bevor du hier große Artikel über so ein umfangreiches Spiel verfasst :)

      Grüße

    • Marc sagt:

      Mein XBL Account öffentlich einsehbar. Somit kann jeder sehen, wie weit ich die Spiele gespielt habe. Es gab eine kleine Pause weil ich Batman und From Dust auf einem offline-Account gespielt habe. Ich bin nun bei der zweiten Glocke und somit noch relativ am Anfang des Spiels. Ich erwähne auch im Text, dass ich zu bestimmten Dingen nichts sagen kann. Im Gegensatz zu den hier verlinkten Reviewseiten erhebe ich keinen Anspruch darauf, ob ich ein Spiel vorher durchgespielt haben muss oder nicht bevor ich etwas dazu schreibe.

      Und niemand zwingt dich meine Texte und Video anzusehen bzw. zu lesen. Aber wenn es dich bis hierhin in die Kommentare verschlagen hat, dann darf ich dich ja scheinbar zu meinen regelmäßigen Lesern zählen. Was mich natürlich freut.

    • Klees sagt:

      Ist halt eines der Spiele die soviel drinnen haben, dass man auch nach einmaligem Durchspielen noch nicht alles zu sagen kann. Aber ich mag ein Dark Souls Fanboy sein, deshalb bitte ich das zu entschuldigen ;)

      Ja, ich lese hier meistens mit, kann einfach ned anders ;) So long, mögest du dem Spiel weiter treu bleiben und wenn es Probleme gibt stehe ich mit reichlich anderen ja im (alten) M! Forum Rede und Antwort.

      PS. Demon’s Souls habe ich vorher gespielt (weil oben wer anderes darauf eingegangen war). Aus einem mir unerfindlichen Grund fesselt mich aber Dark Souls sehr viel mehr. DS1 konnte ich nur einmal durchspielen und mich dann nicht mehr aufraffen ins NG+ zu starten. DS2 war erst Schicht im Schacht als die 1000 aufgeleuchtet ist und jetzt, 2 Monate später, habe ich schon wieder Lust weiterzuspielen :( Schade, dass es nichts mehr zu sehen / tun gibt *seufz*

      Die Spiele mögen sich oberflächlich betrachtet kaum unterscheiden (ist ja auch der Nachfolger…), aber allein die Bonfires haben das Spielgefühl meiner Meinung nach schon deutlich verändert. Auch sind die Bosse mMn nicht mehr so der extreme Adrenalinkick (Maneater anyone?), sondern es fühlt sich einfach komplett anders an für mich. Liegt vermutlich wirklich an den Bonfires, da man nicht jedes mal die ganze Stage erneut spielen muss. In DS1 bin ich auf jeden Fall bei den Bossen sehr viel weniger verreckt, dafür in den Levels häufiger. Jetzt fühlt es sich für mich eher an, wie ich mir das vorstelle. Das wird es wohl sein… Die “Stages” in DS2 mit “Checkpoints” durchspielen und dann an den Bossen seine zig Versuche benötigen bis sie endlich fallen (gilt natürlich auch nicht für alle, aber z.B. Sif + die beiden Kollegen in Anor Londo…).

      Naja, wie gesagt – ein Meisterwerk! Und wie oben auch schon geschrieben, es ist gar nicht so extrem schwer und “wir” bilden uns auch nichts drauf ein es geschafft zu haben, wie man sehr oft angedichtet kriegt (elitäres blabla angeblich), es ist einfach nur der Flair und das Gefühl – wie vor 20 Jahren. Der Super Meat Boy Vergleich war gut.

    • Jacks Gebrochenes Herz sagt:

      @ Marc

      Wenn du bei der zweiten Glocke bist würde ich sagen dass du ein gutes Viertel hinter dir hast. Die ersten paar Spielstunden sind meiner Meinung nach die schwersten. Viel Spaß übrigens ins Sens Festung, DAS war für mich das einzige wirkliche Frusterlebnis in Dark Souls. Aber wenn man die Festung überstanden hat wird man mit dem herrlichen Blick über Anor Londo beglückt.

      @ Klees

      Jap, ich sehe es genau so. Ich bin jetzt bei Demon Souls knapp bei der hälfte, aber Dark Souls hat mich irgendwie mehr fasziniert. Für mich liegt das in erster Linie an dem Open-World Konzept. Ein Teil des Spaßes bei Dark Souls ist einfach diese PERFEKT ineinander greifende Welt. Aber dafür ist dieses Gefühl der „Angst“ bei Demon Souls noch stärker, weil man in denn Leveln (wie schon erwähnt) öfter draufgeht.

      Zu dem Vergleich zu „Super Meat Boy“ möchte ich noch ein Spiel hinzuziehen und zwar „Castlevania“. Im Prinzip ist Dark Souls das was Castlevania hätte in 3D werden sollen. Sehr Fordernd (besonders Teil 1 auf dem NES), zusammenhängende Welt, dieser Düstere Fantasy Artstyle, Action-Advanture mit vielen Rollenspielelementen etc.

    • Marc sagt:

      @JGH
      Ja, jetzt spoilt mich doch nicht hier die ganze Zeit! ;-)

      Zu Castlevania: Ich bin kein Verfechter von Retro. Es ist doch gut, dass es ein neues Franchise gibt.

      “You can’t bring back virginity.”

    • Daniel sagt:

      Zu Castlevania: Ich bin kein Verfechter von Retro. Es ist doch gut, dass es ein neues Franchise gibt.

      Ich finde es immer wieder lustig, wenn du dich gegen Retro aussprichst und dann in Artikeln wie dem über Emulatoren oder 90er Jahre Eurodance (was ja irgendwie auch Retro ist) doch klar wird, dass du so ganz abgeneigt doch nicht bist.

      Zumal der Castelvania-Vergleich doch gar nicht so abwegig ist und passt. Ich sehe SMB auch, genau wie DS als eine Anlehnung an die gute alte Videospielzeit, wo man eben noch gefordert wurde. Natürlich ist es gut, dass dies in neuen Gewändern passiert aber gegen gute Neuauflagen von alten Franchises hätte ich auch nichts einzuwenden.

    • Jacks Gebrochenes Herz sagt:

      Uppps :D :P

    • Marc sagt:

      Noch mal zu dem Ruckeln: In Blighttown ist es wirklich extrem krass an manchen Stellen. Und dazu noch völlig unnötig. Ich habe das mal nachgetragen. Trotzdem ein super Spiel.

  3. Andy sagt:

    Nanu, auf einmal so viel Lob zur Grafik von Skyrim? Unerwartet! :)

    Dark Souls ist nicht meins. Nicht nur, weil ich mich eher als reinen Story/Stöber-Gamer bezeichnen würde – ich hasse, hasse, hasse es, wenn ich mit dem Interface kämpfen muss. Und zugegeben, ich habe Dark Souls nur eine Stunde bei einem Freund gezockt, aber dieser erste Eindruck hatte nichts mit dem zu tun, was ich an Spielen wichtig finde: Spaß.

    Wobei Spaß natürlich subjektiv ist. Ich habe großes Verständnis dafür, dass man an den Herausforderungen eines Spiels wie Dark Souls sogar sehr viel Spaß haben kann – ich ticke da nur anders. Trotzdem finde ich wichtig, dass es solcherlei Spiele gibt.

    • Marc sagt:

      Nanu, auf einmal so viel Lob zur Grafik von Skyrim? Unerwartet! :)

      Ja, lag daran, dass ich weiter gespielt habe und es dann doch grafisch wirklich unglaublich gut wurde.

      Zu Dark Souls
      Das Spiel hat ja ein sehr einfaches Interface und ist ansonsten auch sehr minimalistisch aufgebaut. Ich habe wie gesagt auch mehrere Anläufe gebraucht es gut zu finden.

  4. Klees sagt:

    Muss mich eben selbst verbessern, ich meinte oben den Flamelurker, nicht den Maneater! Nur fürs Protokoll.

  5. Marc sagt:

    Je länger ich das Spiel spiele, desto besser wird es. Es ist wirklich etwas ganz besonderes wenn man sich Zentimeter für Zentimeter voran tastet und wirklich ANGST hat.

    • Klees sagt:

      Habe ich auch mal irgendwo geschrieben :) Das Ding ist das moderne Survival Horror Spiel. Gott wie ich es hasse, dass ich nix mehr zu entdecken habe :/

    • Marc sagt:

      Um so besser, dann kannst Du mir ja noch etwas helfen. ;-)

    • Klees sagt:

      Bin im Maniac ja schon fleißig dabei ;) Nur leider is immer wer anders schneller :)

    • Marc sagt:

      Vielen Dank dafür ;-)

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