Videospiele als Download

XBOX 360 ohne DVD Laufwerk

Was fehlt der XBOX 360 auf dem retuschierten Bild? Genau, das optische Laufwerk. Das könnte irgendwann Realität werden. Steam hat es auf dem PC vorgemacht und so langsam kommt dieser Trend auch auf den Konsolen an: Spiele werden nicht nur auf Disk ausgeliefert sondern man läd sie sich als 7 Gigabyte große Downloads einfach direkt auf seine Konsole.

Digital ist besser

Ich persönlich lebe in einer digitalen Welt. Meine Bücher liegen auf meinem Amazon Kindle, meine Apps synchroniseren sich zwischen iPhone, iPad und Mac. Bahn-, Flug- und Konzerttickets  finden nur noch als 2D-Barcode auf meinem Smartphone Manifestation. Filme und Serien werden direkt über die Boxee Box geguckt.

Es ist mittlerweile eigenartig, eine Disk in mein Laufwerk zu schieben nur um sie dann auf der Festplatte zu installieren. Ob nun ein runder Gegenstand aus Plastik oder mein Benutzername und Kenntwort als Authentifizierung für das Starten benutzt wird, ist doch eigentlich fast egal denn das Spiel befindet sich ja bereits auf der Festplatte.

Letztens habe ich mir sogar mit Dänjiel noch mal ganz spontan Abends Resident Evil 5 auf XBOX Live für 20 EUR gekauft nur um es mit ihm sofort im Koop spielen zu können. Und das obwohl ich es schon mal auf Disk besessen und wieder verkauft hatte. Genau so war Halo: Reach letztens für 11 EUR als Download im Angebot. Es ist erstaunlich wie oft ich nun ab und so mal den Multiplayer spiele, weil ich es sofort starten kann.

Downloadable Games on XBOX Live Marketplace

Nachteile

Wenn in 20 Jahren die Konsole mal defekt sein sollte und es die Server nicht mehr gibt, dann kommt man unter Umständen nicht mehr an sein heiß geliebtes Spiel. Außerdem kann man die Spiele nicht so einfach  weiterverkaufen. Man könnte umständlich für jedes Spiel einen eigenen Account anlegen aber das wäre so als wenn man bei Facebook für jede Gruppe von Freunden einen eigenen Zugang erstellen würde.

Dazu kommt, dass man im Moment im Gegensatz zu Steam auf XBOX Live und PSN nicht wirklich Geld spart. Die Spiele sind bis auf wenige Ausnahmen mindestens so teuer als würde man sie im Laden kaufen

Vorteile

Man bekommt die Spiele selbst an einem Sonntag je nach Geschwindigkeit der eigenen Internetleitung innhalb von wenigen Mintuten. Die Spiele starten dann direkt per Tastendruck ohne dass man irgendwo die Disk suchen muss. Zusätzlich entfällt die Installation. Man ist also in jedem Fall schneller im Spiel.

Warum nicht günstig mieten?

Ich auch bereit nur für die Miete zu bezahlen. Sagen wir für ein Wochenende Skyrim eine Gebühr von 3 Euro. Ich bin persönlich eh kein großer Freund von Regalen voller Bücher, Spielen oder Filmen in der Wohnung. Das fordere ich auch nicht in der digitalen Welt. Da zählt nur, was man tatsächlich davon konsumiert hat. Warum also nicht ein Netflix für Spiele?

Die Hersteller sind gefragt

Die Microsoft hat mit der XBOX Live Arcade gezeigt, dass sie verstanden haben, wie man Leute zu digitalen Inhalten bewegt. Es gibt immer eine Demoversion und die kann man dann im Spiel direkt für einen Betrag X aktivieren. So ein Experiment gab es auch mal mit Fable 2, also einem Games on Demand Titel. Dort hat man das Spiel für den Onlineverkauf in 5 Episoden unterteilt diese einzeln verkauft. Leider für einen absolut überzogenen Preis.

Wieso erscheinen nicht alle Spiele gleich bei ihrer Veröffentlichung als Game on Demand auf XBOX Live und wieso sind sie dann meistens noch immer so teuer? Die Frage kann man sich natürlich selbst beantworten: Es sind die Händler wie Gamestop, Saturn und Mediamarkt die das natürlich nicht so witzig fänden. Für mich wäre es aber persönlich die beste Lösung, wenn man diesen Zwischenschritt weglassen würde. Dann müssen aber natürlich auch die Preise stimmen.

Gebrauchte Videospiele

Disks sind tot

Man kann sich schon mal mit dem Gedanken abfinden, dass die Stunde der Spiele auf Speichermedien geschlagen hat. Wer in der letzten Zeit mal einen aktuellen Titel wie Batman – Arkham City für die PS3 oder XBOX auf Disk gekauft hat und es nun weiterkaufen will, wird feststellen, dass er nur zwei Drittel des Spiel verkaufen kann. Denn der Catwoman DLC, den man als Code an seinen Account koppeln muss, sich natürlich nicht weiterverkaufen lässt. Wenn man diese wichtige Story als Gebrauchtkäufer spielen will, dann muss man ihn sich für ca. 12 EUR bei XBOX Live oder PSN kaufen. Ganz ehrlich: Dann kann ich es mir auch gleich als Game on Demand besorgen. Ich gehe fest davon aus, dass die Nachfolger der XBOX 360 und PS3 nur noch sekundär auf ein optisches Laufwerk zum Vertrieb setzen wird.

Mir soll es recht sein.

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46 Kommentare

  1. Jacks Gebrochenes Herz sagt:

    Also an sich finde ich Digitale Spiele ziemlich Komfortabel. Man drückt einfach auf einen Knopf und schon startet das Spiel. Anleitungen habe ich noch nie gelesen, und generell nerven mich langsam die Spiele Packungen die sich bei mir im Regal stapeln. Ja, hätte ich die Wahl würde ich auf Digitale Spiele setzen.

    Mein Problem ist aber in erster Linie das ich mit meiner Highspeed 1000-DSL Leitung auch gleich in denn Laden fahren kann. Dann hab ich das Spiel A. schneller und B. höchstwahrscheinlich 10 – 20€ billiger. Und wenn Spiele in der nächsten Konsolengeneration mal gut und gerne 50GB Speicherplatz benötigen wird es schon schwierig mit dem „einfach mal runterladen“.

    Ich glaube die Aussage „Disk sind tot“ ist zwar eine Zukunftsweisende, aber dennoch etwas vorschnell. Wir befinden uns im Moment wohl eher in der Experimentierphase (Zumindest im Konsolenbreich).

    Diese Miet Idee ist meiner Meinung nach übrigens Blödsinn. Zum einen möchte ich mich nicht auf einen Bestimmten Zeitpunkt festlegen wann ich ein Spiel spielen will bzw. muss bevor es wieder abläuft, und der Preis von 3€ (!!!) für ein Wochenende Skyrim bleibt dann wohl eher ein Wunschtraum. Bei so einem Spiel wie Skyrim wird man wohl schon etwas tiefer in die Tasche greifen dürfen, und bei einer Spieldauer von bis zu 100 – 200 Std. ist man dann am ende bei 120€ Mietkosten. Und gerade bei so Spielen wie Call of Duty oder anderen Multiplayer Spielen würde das nicht funktionierten. Diese Miet Idee funktioniert (wenn überhaupt) nur optional.

    PS: Es wäre übrigens nett zu erfahren wie momentan die Verkaufszahlen für Digitale Spiele stehen.

    • Daniel sagt:

      Das Problem mit der schlechten Leitung könnte von Seite der Entwickler etwas minimieren, auch wenn es bei DSL 1000 dann immer noch länger dauern würde als der Saturn um die Ecke.
      Zum einen könnte man die Daten packen und dann eben installieren lassen. Kann sein, dass Konsolen das machen, Steam tut es leider nicht. Die andere Möglichkeit wäre, den Download und auch das Spiel so zu gestalten, dass man es spielen kann, wenn es unvollständig ist. Sprich, man lädt zuerst Coredaten und dann Levelweise. Theoretisch müsste sich beides noch verbinden lassen und dann dürfte das auch mit DSL 1000 möglich sein.
      Ich persönlich habe zwar mit DSL 2000 doppelt so viel Geschwindigkeit, was heute aber auch nur noch belächelt werden kann :(. Trotzdem nutze ich Steam. Zum einen kann man es nachts laufen lassen (und wie seit kurzem weiß, danke JTR, sogar beim Spielen (sofern man nicht online spielt)). Zum anderen kaufe ich Retail eh bei Amazon, wo ich je nach Tag und Uhrzeit eh noch 2-3 Tage auf das Spiel warten müsste.

      Mieten fänd ich dagegen auch nicht so toll. Zwar ganz nett zum anspielen, wenn die Demo nicht vorhanden oder zu kurz ist aber als Endlösung würde ich davon nichts halten. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich auch definitiv aufhören mit dem spielen, wenn sich solche OnLive Dienste als einziger Standart durchsetzen würden (was hoffentlich nie passiert). Allerdings war ich vor 8 Jahren auch noch gegen Steam.

    • markus sagt:

      Also an sich finde ich Digitale Spiele ziemlich Komfortabel. Man drückt einfach auf einen Knopf und schon startet das Spiel.

      Das Argument ist schonmal hinfällig. Wenn schon müssen wir richtig rechnen. Bei einem Digitalspiel sparst du zwar die 5 Sekunden für das Disk einlegen. Aber dafür musst du das Spiel erstmal stundenlang herunterladen und die Leitung blockieren.

      Der Punkt geht also ganz klar an die physische Version. Wie oft legt man denn ein Spiel ein? Wenn wir von 100 mal ausgehen (was für ein Spiel ohl schon aberwitzig viel wäre, dann wären das nichteinmal 10 Minuten Aufwand. Also deutlich weniger als die Zeit für das Herunterladen und natürlich noch viel viel weniger als sich mit PC Problemen zu beschäftigen.

      Anleitungen habe ich noch nie gelesen, und generell nerven mich langsam die Spiele Packungen die sich bei mir im Regal stapeln. Ja, hätte ich die Wahl würde ich auf Digitale Spiele setzen.

      Wenn das nervt, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Wegschmeißen oder verkaufen. Bei letzterem bekommst du sogar noch Geld wieder. Warum also auf Eigentum verzichten, das man ohne Probleme verkaufen kann?

      Was auch häufig vergessen wird: Ein Spiel nimmt mindestens 7 GB Platz in Anspruch, Tendenz stark steigend. 25 bis 50 GB dürften zukünftig Standard werden. Für diese Spiele muss ich dann auch eine oder mehrere Festplatten kaufen, die allein für die digitalen Spiele verwendet werden. Eine Festplate kostet eben auch Geld, ebenso anteilig die Internetleitung, die ggf dann sogar auch noch auf einen höheren Tarif umgestellt werden muss, damit es schneller lädt. Zusätzlich der Nachteil, dass es kein Eigentum mehr gibt, das man problemlos verleihen oder verkaufen kann.

      Insgesamt ist man Digital deutlich teurer unterwegs. Sinn macht es, wenn man die Digitalspiele für einen Mietpreis bekommt. Wozu den vollen Preis zahlen, wenn man im Prinzip nur mietet?
      Die Gebühren müssten dann natürlich verhältnismäßig sein. Soetwas wie Onlive wird wohl neben dem physischen Vertrieb ganz gut bestehen können. Die aktuellen Vertriebe sind irgendwie nichts halbes und nichts ganzes.

      Interessant ist doch auch, dass die physischen Verkäufe gar nicht zurückgehen. Weder im Konsolenmarkt noch z.B. im Büchermarkt. Allein Raubkopiermärkte gehen zurück, z.B. Musikindustrie oder der PC Markt. Der Büchermarkt bleibt weiterhin auf Rekordniveau und es ist keine Tendenz erkennbar, dass die Verkaufszahlen zurück gehen. Die eBooks bestehen nebenher und werden zusätzlich gekauft.
      Es wird wohl weiterhin einen physischen und digitalen Markt nebenher geben, sowohl im Büchrmarkt als auch im Videospielmarkt oder der Filmbranche.

    • Marc sagt:

      Klar, die Idee mit dem Mieten von Spielen ist optional. Ich würde gerne mal in Spiele ein WE reinschauen und es dann ggf. komplett kaufen. Dann natürlich mit meinem Fortschritt und allem drum und dran. So würden sich die Entwickler so eine Demo sparen.

    • JTR sagt:

      Das mit den Downloads könnte auch optimiert werden. Ein Hersteller wollte es so machen, dass nur der Teil der Daten vorab geladen werden, um die ersten Studen spielen zu können. Das würde vorallem bei linearen Spielen wie Call of Duty etc. funktionieren, nicht aber bei Openworld Spielen wie Skyrim. Ich habe auch nur eine 5Mbit Leitung und mache es einfach so, dass ich entweder im Hintergrund am Downloaden bin, während ich ein Singleplayer Spiel spiele (beim PC geht das), oder ich lade es über Nacht bzw. am Tag während ich arbeiten bin herunter.

    • Marc sagt:

      …im Hintergrund am Downloaden bin… (beim PC geht das)

      Das geht seit dem zweiten Dashboard Update (2008) natürlich auch auf der XBOX 360. Neu seit 2009: Im sog. Schlafmodus der Konsole, wenn sie nach außen hin nicht mehr läuft, dann läd sie weiterhin Daten runter und synchronisiert ggf. die Cloud Savegames. Bei der Slim merkt man das nur durch ein leises Surren.

      5 MBit ist allerdings wirklich wenig. Ich bin erstaunt, dass ihr alle nur so wenig Bandbreite habt. Selbst in meiner Heimatstadt gab es schnelleres Internet. Aber das wird sicherlich immer weiter zu nehmen, dass ganz Europa mit schnellem Internet versorgt wird. Also 32 bis 100 MBit.

    • Daniel sagt:

      5 MBit ist allerdings wirklich wenig. Ich bin erstaunt, dass ihr alle nur so wenig Bandbreite habt. Selbst in meiner Heimatstadt gab es schnelleres Internet. Aber das wird sicherlich immer weiter zu nehmen, dass ganz Europa mit schnellem Internet versorgt wird. Also 32 bis 100 MBit.

      Naja, ich habe mir meinen Wohnort nicht nach der Internetleistung ausgesucht^^. Da sind mir andere Faktoren doch wichtiger. In meiner Stadt gibt es auch VDSL Leitungen, die glaube ich zur Zeit bis maximal 50 MBit angeboten werden. Ob die theoretisch noch mehr leisten können weiß ich nicht (wegen deiner 10MBit Vermutung). Ich wohne allerding etwas außerhalb der Stadt und da sind sogar nur 2MBit möglich.

    • Daniel sagt:

      ich meinte natürlich 100MBit

    • JTR sagt:

      Du kannst auf keiner Konsole ein Spiel spielen und gleichzeitig etwas anderes herunter laden. Der Download wird immer unterbrochen. Steam macht das zwar auch, man kann aber zurück tabben und dann manuell den Download ankicken.

      Bzg. Breitbandanbindung in ländlichen Gegend: das ist wohl in ganz Europa ein Armutzeugnis. Und Leitungen in den hinterletzen Ecken zu verlegen lohnt sich nicht. LTE und andere Funktechnologien könnten da aber langfristig Abhilfe schaffen. Nur auch so eine Antenne wird nur aufgestellt, wenn die Finanzierung gesichert ist.

    • Marc sagt:

      Du kannst auf keiner Konsole ein Spiel spielen und gleichzeitig etwas anderes herunter laden.

      Solange du nicht über XBOX Live etwas im Multiplayer spielst, läd die XBOX während des Spiels die Inhalte herunter. Spiele, die in irgendeiner Art und Weise XBOX Live nutzen wie z.B. Borderlands erlauben das nicht, weil jederzeit jmd. ins Spiel kommen könnte.

    • JTR sagt:

      Ok, wusste ich nicht, benutze aber auch meine 360 zuwenig. Aber sobald das Spiel online Features hat (fast jedes bei 360) wird eben das ganze abeschaltet, da hatte ich also Recht. Bei Titel wie COD, wird da zwischen Singleplayer und Multiplayer wie beim PC unterschieden? Es ist schon klar, wenn ich online Spiele, lade ich nebenher sicher nichts herunter (vorallem nicht mit so einer lahmer Leitung).

    • Marc sagt:

      (fast jedes bei 360) wird eben das ganze abeschaltet, da hatte ich also Recht.

      Nein. Er unterscheidet natürlich danach, ob Du in einem Multiplayer-Modus bist oder nicht. Dann WILLST Du das aber auch nicht eingeschaltet haben. Die XBOX macht das also genau richtig.

      Es ist aber schon richtig, dass Steam das ganze Thema salonfähig gemacht hat. Das ganze wird auf den Konsolen so richtig durch die Decke gehen, wenn die Preise endlich angepasst werden. Und echte Schnäppchen kommen nun immer öfter. Zuletzt Child of Eden für 9 EUR. ;-)

    • Primer sagt:

      Das Problem daran wird eher sein, das sich die Preise mittelfristig nicht senken lassen. Auf den Retailmarkt kann im Moment und auch in den nächsten paar Jahren kein Publisher verzichten, leider sind es aber genau diese Retailer die den Pries (logischerweise) nicht unten sehen wollen, da sie sich benachteiligt füllen würden. Ich glaube schon das man auf Steam statt 49€/Titel öfter mal 35-40€/Titel sehen würde. Nur machen da die Retailer einfach einen Strich durch die Rechnung und drohen mit dem Ausschluss aus dem Sortiment, was wiederum die Publisher nicht mitmachen.
      Egal wie die Zukunft aussieht, in den nächsten paar Jahren werden die virtuellen Preise denen der UVP, der Retailer entsprechen. Schnäppchen kann man auch weiterhin nur bei Keyshops oder Sales machen, wobei das mMn vorerst auch ausreicht. Ich für meinen Teil habe keine Platzprobleme und alle unwichtigeren Titel kommen dann einfach per Steam Sale auf die Platte oder werden im Zweifelsfall einfach nochmal digital erworben^^

    • JTR sagt:

      Die Preissenkungen kommt auch nicht durch Steam (ausser bei ihren Holiday Sales), sondern vor allem durch kleinere Anbieter wie gamesplanet.com, gamersgate.com usw. Natürlich vor allem auch durch die Währungsumrechnungen. Und wie gesagt, bei gamesplanet.com waren die meisten Lizenzen solche welche man bei Steam nachher aktivieren könnte. Und bei EA UK bekommst du als Preorder oft ungeschlagen gute Angebote direkt bei Origin. Und EA selber verzichtet garantiert nicht auf eine Marge, weshalb Markus Argumente Blödsinn sind, von wegen die Publisher würden nicht ihr Geld bekommen. Keine zahlt drauf, vorher wird das Angebot eingestellt.

    • markus sagt:

      Solange du nicht über XBOX Live etwas im Multiplayer spielst, läd die XBOX während des Spiels die Inhalte herunter.

      So ist es. Und nur das macht Sinn.

    • Primer sagt:

      Sage ich ja, bei Keyhops bekommt man die Spiele ja auch wesentlich günstiger. Aber auf den großen Plattformen (Steam/XBL/PSN) wird auch zukünftig immer die UVP des Retailpresies stehen. Natürlich ist das nicht die “Schuld” der Plattformen, sondern der Publisher, welche diese nutzen und die Preise festlegen. Die Publisher sind hier so gesehen ja die Verkäufer. Diese handeln aber unter dem Druck der Retailer. Ein Keyshop wiederum ist ja nix anderes als ein Onlineshop der seine Ware verkauft, diese können ja letztendlich machen was sie wollen und sind mehr oder weniger unabhängig vom Publisher.

    • Marc sagt:

      http://www.boxeddeal.com/ hat super Angebote für XBL und PSN. Child of Eden kostet dort immer noch 9,99 EUR als Download und Halo: Reach gibt es für nen Apple und nen Ei.

    • JTR sagt:

      @Primer

      Können sie eben nicht. Steam muss teilweise Accounts sperren die Key von Keyshops verwenden, welche gegen die AGB der Publisher verstossen. Auch Microsoft hat schon gewarnt, einfach MS Point Guthaben überall zu kaufen wo man gerade findig wird. Auch dort ist es meines Wissens schon zu Sperren gekommen. Bei EA und Konsorte ist es einem Deutschen/ Schweizer / Österreicher meines Wissens per AGB untersagt, Keys aus Russland zu verwenden. Also mir wäre es ein zu heisses Unterfangen bei solchen Keyshops einzukaufen.

    • Primer sagt:

      Also ich habe auch noch nie einen “Key” gekauft, aber das man dies bei bekannten, bzw halbwegs seriösen Shops machen sollte, weiß sogar ich^^

      Valve hat soweit ich weiß damit auch keine Probleme, es sind maximal einzelne Publisher die den Key sperren. Mir ist aber auf Steam auch kein solcher Fall bekannt, also dürfte es sich dabei um kein allzu breitgetretenes Problem handeln. Das selbe habe ich bisher von Origin gelesen, da wurden die RUS BF3 Key später sogar in normale “deutsche” umgewandelt.

    • markus sagt:

      Das kann für die Schweiz der Fall sein. Für Deutschland gilt das BGB in dem es heißt:

      1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind unwirksam, wenn sie den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligen.

      Wenn der Anbieter in den AGB verbietet, russische Codes zu verwenden, dann wird er gleichzeitig auch dafür sorgen müssen, dass der Code in Deutschland unbrauchbar ist bzw. gar nicht verwendet werden kann.
      Es ist widersprüchlich, wenn der Anbieter in den AGB etwas verbietet aber auf der anderen Seite russische Codes trotzdem annimmt. Wenn ich einen russischen Code kaufe und dieser dann funktionieren sollte bzw. vom Anbieter angenommen wird, dann wird der Anbieter wohl kaum nachträglich sagen können, dass das gar nicht erlaubt war. Dann hätten sie den Code nicht annehmen dürfen. Vertragswidrig hat sich in erster Linie der Anbieter verhalten.

      Und bevor jetzt hier behauptet wird, es gelte das US Recht. Falsch. In Deutschland gilt das BGB, auch für Anbieter aus anderen Ländern. Jede AGB, die in Deutschland akzeptiert wird, unterliegt der AGB Kontrolle.

    • Jacks Gebrochenes Herz sagt:

      @ Markus

      Joa, was du sagst würde ich größtenteils so unterschreiben und genau darauf wollte ich mit meinem Post auch hinaus. AN SICH finde ich Digitale Medien einfach komfortabeler, das sich, in erster Linie aus Technischen Gründen (Internetschnelligkeit usw.), aus Digitalen Medien für viele einfach kein Mehrwert ergibt ist ein Problem das sich wahrscheinlich in denn nächsten paar Jahren nicht ändern wird.

      Ich sehe es eigentlich genau wie du: Das eine muss das andere nicht Ausschließen. Ich glaube der Digitale Markt wird sich (vor allem aus Interesse der Entwickler und Publisher) zwar fest Etablieren, der physische Verkauf wird aber weiterhin erhalten bleiben (und wahrscheinlich weiter wachsen).

      @Marc

      Eine Miet Version, quasi als Erweiterte Demo, ist zwar sinnvoll, aber auch nur bei einer entsprechenden Spiellänge. Vanquish z.B. dauert ohne hin nur 5 – 6 Stunden. Die Mietkosten wären also entsprechend hoch, und wenn ich das Spiel dann in 1 – 2 Jahren aus einer Laune heraus noch mal Spielen will, was ja automatisch bedeutet weitere Miet Kosten, wäre ich am Ende höchst wahrscheinlich wieder deutlich über dem Vollpreis (ohne das mir das Spiel gehört).

      Die Miet Version würde sich also (optional) nur lohnen wenn das Spiel wie z.B. Skyrim entsprechend lang ist und als Verlängerte Demo genutzt werden kann, oder man sich bei einem kürzerem Spiel sicher ist dass man dabei Geld sparen kann (In diesem Fall sollte man sich auch sicher sein das man das Spiel nur ein einziges mal durchspielen will).

      Also ich weiß worauf du hinaus willst, aber ich glaube nicht das Mietversionen funktionieren würden, aber wir werden ja sehen was die Zukunft bringt.

  2. Daniel sagt:

    Aso. Eine Sache noch, warum ich Steam nutze, aber auf Konsolen lieber die Disk habe: Dafür gibt es 2 Gründe, wobei ich beide nur auf die PS3 beziehen kann.
    Zum einen mag Sony es offenbar nicht, wenn man ihre Spiele bzw. die, die auf ihrer Konsole laufen, extern speichert. Wenn die Platte voll ist und ich Daten löschen muss, müsste ich also zu späterem Zeitpunkt nochmal laden. Für kleine PSN Games ist das noch vertretbar, für Vollpreistitel sicher nicht. Steam gibt mir dagegen die Möglichkeit, die Spiele extern zu speichern und komprimiert sie dabei sogar noch für mich.
    Zum anderen kann ich in die Konsole nur eine Festplatte einbauen, die durch die 2,5 Zoll auch noch auf 500-640 GB (ich glaub das ist zur Zeit das höchste), beschränkt ist. Wäre erster Kritikpunkt nicht, wäre der zweite fast egal aber so führt er früher oder später zum selben Problem. Umgehen könnte man das zwar theoretisch, indem man immer wieder ne neue Festplatte einbaut, wenn die alte voll ist, aber dann müsste man sich merken, welches Spiel auf welcher Platte ist etc.. und das ist arg unkonfortabel.

    • Marc sagt:

      Verstehe ich nicht mit den Festplatten auf meine XBOX 360 habe ich 250 GB was wirklich mehr als genug ist. Zur Not könnte ich ein großes Spiel auch löschen was ich nicht mehr spiele und es später noch mal laden. Ich habe allerdings 16 Mbit Internet. Und das ist noch wenig. Ich kenne einige hier in Hamburg die haben 50 MBit und andere unglaubliche 100 Mbit Downstream.

    • Daniel sagt:

      Wie oben beschrieben, habe ich nur DSL 2000, was bei mir leider nicht höher geht. Die Telekom wird hier erst in den nächsten Jahren nach und nach ausbauen. Darum versuche ich Mehrfachdownloads zu vermeiden. Klar, wenn ich das 10 GB Spiel in ner knappen Stunde hätte, wäre es mir wohl auch wieder egal.

  3. Denise sagt:

    Ich halte weiterhin an meinen lieb gewonnenen Disks fest und bewahre diese brav in Regalen und Vitrinen auf! Ich kann mich einfach noch nicht von diesen Datenträgern verabschieden. Das digitale Zeitalter klopft in dieser Hinsicht eher langsam an meine Tür.
    Ich glaube jedoch auch, dass die neue Konsolengeneration auf Laufwerke verzichten wird!
    Die PS Vita spielt jetzt schon nur noch Games auf Speicherkarte ab sowie Spiele aus dem PS Store. Der neue Mac mini von Apple verzichtet komplett auf ein CD-/DVD-Laufwerk, um die Inhalte aus dem iTunes- und App-Store besser zu vermarkten.
    Die Zukunft wird auf digitale Downloads jeglicher Art hinauslaufen und die Struktur der Datennetze wird weiter ausgebaut werden!

    • Daniel sagt:

      Ich glaube jedoch auch, dass die neue Konsolengeneration auf Laufwerke verzichten wird!
      Die PS Vita spielt jetzt schon nur noch Games auf Speicherkarte ab sowie Spiele aus dem PS Store.

      Also ich glaube nicht, dass sie komplett auf Laufwerke verzichten werden. Sony hat da ja schon schlechte Erfahrung mit PSPGo gemacht. Aber der Digitalmarkt wird sicher weiter ausgebaut. Die PS Vita kenne ich zwar nicht wirklich, weil sie mich gar nicht mehr interessiert. Ich spiele unterwegs nicht und Zuhause brauche ich keinen Handheld…Allerdings hatten doch Handhelds seit jeher Speicherkarten bzw. Cartridges, was ja im Prinzip ähnlich ist. Die normale PSP war da doch eher die Ausnahme.

    • markus sagt:

      Bei mobilen Geräten liegen auch andere Voraussetzungen vor, zumindest wenn man ganz unten bei Smartphones anfängt. Ein mobiles Spiel ist nur ein paar MB groß, es ist ziemlich schnell gekauft und geladen, nimmt verhältnismäßig wenig Speicherplatz in Anspruch und kostet oft nichtmal 1€. Da machen m.E. optische Datenträger keinen Sinn, da man ansonsten jedesmal eine Bauchtasche voll Spiele mitnehmen müsste sobald man das Haus verlässt.

      Auf stationären Konsolen ist das ganz anders. Das Preisgefüge ist deutlich höher, ebenso die Datenmenge und die Dauer der Ladezeit. Für 60 bis 70€ will ich dann doch lieber physisches Eigentum kaufen und nicht nur virtuelles, das man nur eingeschränkt nutzen und nicht weiterverkaufen kann. Das witzige ist doch, dass man mit dem physischen Datenträger sogar mobiler ist. Den kann ich überall mit hinnehmen und auch auf anderen Konsolen abspielen, während digitale Versionen meist an einem bestimmten Account und Gerät gebunden sind. Eine Konsole lässt man ja in der Regel immer Zuhause stehen.

      Die PSVita ist da wieder so ein Mittelding. Die Spiele sind deutlich aufwendiger als iPhone Spiele und deshalb auch teurer. Da ist dann die Schmerzgrenze schon wieder etwas höher. Ein Metal Gear Solid für die PSVita würde ich dann doch eher physisch verwenden. Zumal diese Spiele dann auch wieder nicht für unterwegs gedacht sind, die man zwischendurch mal für 5 Minuten spielt.

      Fazit: Digitale Versionen sind nur dann mobiler, wenn es die Geräte mobil sind und die Spiele für zwischendurch geeignet sind.

    • Marc sagt:

      Ich habe nie wirklich gesammelt und nachdem ich Verschlichter Dich für mich entdeckt habe, würde es eh nicht mehr gehen. Aktuell habe ich 2 XBOX 360 Spiele hier. Alles andere ist weg und verkauft inkl. vorher vorhandenen Konsolen. Aber Du bist nicht alleine. Ich kenne viele Leute, die viel Sammeln und sich ganze Schränke mit Spielen ins Wohnzimmer stellen.

      Ich selber hatte zu SNES Zeiten auch viele Spiele und musste dann feststellen, dass ich die alle auf eine CD (!) bekomme sie besser als auf original Hardware auf dem PC spielen konnte. Oder als ich meine XBOX1 Spiele auf der 360 spielen wollte und mir die Grafik einfach zu schlecht war. Das waren beides Schlüsselmomente die mich davor bewahren, das noch mal zu tun. Denn irgendwann in 10 Jahren gibt es einen XBOX 360 und PS3 Emulator und alle unsere Spiele kann man sich mit einem Gigabit runterladen. Wahrscheinlich sogar legal und für 79c. ;-) Immerhin gibt es heute schon gute Wii, PS2 und DV Emulatoren.

    • JTR sagt:

      Markus mit meinem Steam Account komme ich an jedem PC der Steam installiert hat, an meine Spiele heran. Klar ich muss sie nochmals downloaden. Aber würde ich zu Bekannten in die USA reisen, bräuchte ich nicht Schachtelweise DVDs mitschleppen.

    • Primer sagt:

      Du hast sogar noch eine Methode, zum einen kannst du dir den Titel nochmal aus dem Netz ziehen und zum anderen das Backup von einem Stick, einer HDD oder einer DVD nehmen…man hat quasi beide Methoden zur Verfügung.

    • JTR sagt:

      Stimmt auf Harddisk kannst du haufenweise Steam Backups mit dir tragen. Allgemein sind für mich einfach optische Laufwerke und Datenträger bereits so tot wie Floppy Disk. Es ist veraltete Technik, alleine wegen des Datendurchsatz. Das sieht man ja an den ellenlangen Ladezeiten bei Konsolen.

    • markus sagt:

      und zum anderen das Backup von einem Stick, einer HDD oder einer DVD nehmen

      Welchen Sinn soll das machen, etwas herunterzuladen und es in eingeschränkter Form auf DVD kopieren zu können?
      Dann kauf ich lieber gleich die Disk und verwende sie völlig ohne Einschränkungen.

      Aber würde ich zu Bekannten in die USA reisen, bräuchte ich nicht Schachtelweise DVDs mitschleppen.

      Aber dafü stundenlang herunterladen!? Dann lieber die Disks mitnehmen. Arbeitsaufwand 30 Sekunden.

    • Primer sagt:

      Welchen Sinn?
      Es ging doch jetzt nur darum, das man die Spiele neu aus dem Netz ziehen kann oder mit Hilfe eines Datenträgers (wie gehabt) transportiert. Man hat mit der digitalen Version, im Gegensatz zur Retail also eine Möglichkeit mehr.

    • Primer sagt:

      Aber Android nur bei Indis oder wird da schon der Streaming-Klappstuhl ausgegraben?

    • Primer sagt:

      Was sollen jetzt die vielen Worte?
      Wer Online kauft, kauft eine Lizenz.PUNKT. Das weiß jeder und damit muss er sich auch abfinden, zukünftig sowieso. Es ging doch nur darum, dass die Spiele deswegen genauso Portabel sind und darüber hinaus auch die Möglichkeit bieten aus dem Netz gezogen zu werden.
      Und das die dir das Konto unrechtmäßig sperren, sind höchstens Einzelfälle und in den meisten fällen wahrscheinlich sogar gerechtfertigt. Das dir einer der Plattformbetreiber den Account dicht macht, weil ihm gerade danach ist, stellt für mich das weitaus lächerlichere Argument dar. Schließlich wollen die alle dein bestes und das können sie dir ohne Account nicht abnehmen.
      Berechtigt sind eigentlich nur bedenken, bei einem Einbruch in die Datenbank des Betreibers, aber da hat im Gegensatz zu Sony und MS, wenigstens Valve seine Hausaufgaben gemacht. Zwar musste sich Steam diesem auch kürzlich aussetzen, aber es kam zu keinen finanziellen Schäden, seitens der Nutzer. Wobei die Sache mit dem XBL Netz wohl auch relativ unspektakulär verläuft, immerhin schient MS den Fehler zwar noch nicht behoben zu haben, aber die Accounts werden immerhin wieder hergestellt.

    • markus sagt:

      Wer Online kauft, kauft eine Lizenz.PUNKT. Das weiß jeder und damit muss er sich auch abfinden, zukünftig sowieso.

      Das weiß offenbar nicht jeder, wie man anhand von Zero33 und JTRs Beiträgen erkennen kann.

      Es ging doch nur darum, dass die Spiele deswegen genauso Portabel sind und darüber hinaus auch die Möglichkeit bieten aus dem Netz gezogen zu werden.

      Und dann? Du kannst auch die auf DVD kopierte Version nur mit deinem eigenen Account nutzen.
      Der Unterschied bleibt weiterhin da. Deine Steam Kopie kann nur von dir selbst genutzt werden. Ein Konsolenspiel kann von jedem benutzt werden.

    • Primer sagt:

      Ähm, die Backups bei Steam lassen sich mit jedem Account nutzen, sofern das Spiel auf diesem die entsprechende Lizenz hat. Das Backup ist also keinesfalls Account gebunden, es kann also auch von jedem anderen genutzt werden.
      Wie gesagt, die Spiele sind genauso portabel und haben zusätzlich noch die Option vor Ort geladen zu werden.

    • Marc sagt:

      Bei der XBOX sind die Spiele übrigens offline nicht an den Account sondern an die Konsole gebunden. Das heißt, dass jeder auf der Konsole die Spiele beliebig nutzen kann. Wenn man woanders ist und z.B. Halo Reach als Download Code (aktuell bei BoxedDeals für 11 EUR) spielen will, dann muss man sich einlogen und online sein. Dann kann man auch Halo: Reach mit all seinen Speicherständen und Co auf einer fremden Konsolen spielen.

      Finde ich persönlich viel besser als irgendwelche Disks zu nutzen.

    • Marc sagt:

      Jungs, bitte lesen und verstehen. Ich musste gerade fast 100 Kommentare (!) von euch löschen.

    • Mario sagt:

      Hey, meiner mit den optionalen Download-Lokations war auch gut^^

    • markus sagt:

      Ähm, die Backups bei Steam lassen sich mit jedem Account nutzen, sofern das Spiel auf diesem die entsprechende Lizenz hat.

      sofern der zweite Account auch den vollen Preis gezahlt hat. Somit ist deine Backup Version sinnlos und nicht zu vergleichen mit Eigentum. Das ist doch der Unterschied, den ihr hier nicht versteht und Baurnfängerei, weil soviele darauf hereinfallen.

    • Mario sagt:

      Es besteht kein Unterschied darin, ob ich mit einer gekauften DVD zu einem Freund gehe, um diese auf seiner Konsole zu spielen oder mit einem Steam-Backup unterm Arm das gleiche an seinem PC mache, indem ich mich einfach mit meinen Steam-Daten einlogge.

    • markus sagt:

      Du hast den Unterschied immer noch nicht begriffen. Dein Kumpel wird nicht spielen können und dürfen, weil er nicht die Lizenz dafür hat.
      Mit Eigentum ginge das. Genau das ist die Bauernfängerei. Man zahlt das gleiche wie Eigentum, ließt die AGB nicht und bestätigt diese einfach. Dass man hinterher doppelt bezahlt, merkt man erst viel später. Einige sogar nie. Ebenso wie die Tatsache, dasss Steam ohne Begründung die Lizenz löschen kann und das eld weg ist und die AGB einfach nach belieben ändern kann und der User gezwungen ist diese zu bestätigen, wenn er nicht alles verlieren will.

      JTR z.B. ist doch bereits vollkommen abhängig vom Anbieter. 200 bezahlte Spielelizenzen zum Vollpreis, die ohne Begründung gelöscht werden können: dazu die Abhängigkeit jede Änderung der AGB akzeptieren zu müssen. Ansonsten ist der komplette Account wertlos. Er hat also gar nicht die freie Wahl. Je mehr man dort kauft, desto abhängiger wird man.

    • Daniel sagt:

      Mario:
      Es besteht kein Unterschied darin, ob ich mit einer gekauften DVD zu einem Freund gehe, um diese auf seiner Konsole zu spielen oder mit einem Steam-Backup unterm Arm das gleiche an seinem PC mache, indem ich mich einfach mit meinen Steam-Daten einlogge.

      Markus:
      Du hast den Unterschied immer noch nicht begriffen. Dein Kumpel wird nicht spielen können und dürfen, weil er nicht die Lizenz dafür hat.
      Mit Eigentum ginge das. Genau das ist die Bauernfängerei.

      So und jetzt erklär mal bitte, wie dein Kumpel das Spiel spielen kann, wenn du die DVD wieder mitnimmst. Legal jedenfalls nicht. Zumindest die von Mario beschriebene Situation hast DU diesmal nicht verstanden…

  4. Alain sagt:

    ich sage nur: online streaming dienste.

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