Bye Google Reader

Der Google Reader hat seit gestern für viele Leute sein wichtigstes Feature verloren: Sharing. Damit war es möglich, seine Feeds oder einzelne Seiten über ein Bookmarklet seinen Google Reader Abonnenten zur Verfügung zu stellen und vor allem selber andere Leute zu abonnieren. Während bei Facebook und teilweise auch Twitter eher lustige Katzenvideos geteilt wurden, war der Google Reader für mich fast ausschließlich ein Pool des Wissens über relevante Themen, die direkt oder indirekt mit meinem Beruf zu tun haben. Nun muss Ersatz her: Instapaper.

Was ist Instapaper?

Instapaper speichert per Bookmarklet Texte auf Webseiten in seiner Bibliothek ab. Das ist so ähnlich wie Lesezeichen aber die Texte werden, ähnlich wie beim Google Reader, formatneutral abgespeichert. Beim Google Reader lag das an der Quelle: Feeds. Bei Instapaper wird der Text aus der Webseite extrahiert. Ich habe Instapaper aber vor allem deshalb genutzt, weil es Abend alle Artikel, die man tagsüber dem System hinzugefügt hat, in eine MOBI-Kindle Datei kompiliert und automatisch auf meinen Kindle geschickt hat. Diese Funktion versteckt sich unter Extras ganz unten auf der Seite.

Sharing in Instapaper

Was bisher aber keine Beachtung fand, ist die Friends-Funktion unter BrowseFind more Friends using Instapaper. Wenn nun ein Instapaper-Freund einen Artikel liked, dann taucht dieser in der Liste Liked by Friends unter Browse auf. Meine E-Mail Adresse bei Instapaper lautet übrigens marc.toensing@gmail.com. Man kann dort auch Social Networks wie Twitter oder Facebook einbinden und darüber die Freundesliste erweitern.

Leider ist das Tool aktuell natürlich nur für Texte so richtig sinnvoll. Videos und andere Inhalte können so weit ich weiß nicht so einfach über Instapaper geteilt werden.

Wir sehen uns bei Instapaper.

Le roi est mort, vive le roi
instapaper.com

via netzwertig

7 Kommentare

  1. zagy sagt:

    Ich benutze ja readitlaterlist.com … 

    • Marc sagt:

      Etwas mehr Infos ob es nun besser oder schlechter ist als Instapaper oder Google Reader wäre schön zu wissen. =)

    • Arne sagt:

      Read It later ist am Ende halt Geschmackssache. Ich mag Instapaper lieber :)

  2. Arne sagt:

    Supercoole Idee für den Readerersatz. Da ich eh alle wirklich coolen Artikel in Instapaper lese bietet sich das für mich super an :)

    • Marc sagt:

      Ich folge dir dort auch, Arne. Lass mich nicht hängen!

  3. [...] in Funktion und Design, via wirres. Martin Weigert sieht darin Instapapers große Chance. Marc sieht das genauso. Ich bin immer noch eher für den Ausstieg und probiere gerade [...]

  4. Chris sagt:

    Guter Tipp, nicht zuletzt durch die grandiose Kindleunterstützung. Wenn es jetzt noch ein Verzeichnis von followlohnenden Quellen geben würde, wäre es fast perfekt.

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