Konsole vs. Computer

Die Diskussion gab es eigentlich schon immer. Damals wurde sich schon zu Zeiten des Super Nintendos in Leserbriefen der Zeitschriften wie der ›Videogames‹ oder ›PC Games‹ die Gegenpartei gedissed. Heute findet dieser Krieg in diversen Foren im Internet statt. Aber worauf spielt es sich denn nun wirklich besser? Auf der Konsole oder auf dem PC?

Wie man sich hinsetzt, so spielt man

Gab es im Jahre 2001 noch Überschriften wie PC-Spiele weiterhin top, Konsolen immer noch schwach sah es Jahre 2004 schon ganz anders aus: Konsolenspiele verkaufen sich besser als PC-Titel oder Konsolengames überholen PC-Spiele.

Lange Zeit vorher wurden die Konsolen durch den ehemaligen Marktführer Nintendo auf eine niedrige Altersgruppe beschränkt. Zwar gab es auch Ausnahmen und andere Firmen versuchten schon damals wie Sega andere Zielgruppen anzusprechen, was aber nie den durchschlagenden Erfolg hatte. Das von 0 – 99 Jahre Konzept von Nintendo funktionierte einfach. Es lag vielleicht auch an der Grafik, die durch die Technik selber sehr comichaft wirkte.

It’s inevitable that PC game sales will go down, but I wouldn’t think they would go down that precipitously. You want to see everything up. You don’t want to see anything down 12%.

Michael Pachter, an analyst who covers the video-game software industry.

Der PC hingegen hatte Titel wie Monkey Island, Wolfenstein, Doom I und II. Klar, da konnte man die Konsolen nur belächeln. Selbst als 12 Jähriger findet man natürlich die „Ab 16“ Spiele cooler als den knuddeligen Kirby in seinem Traumland. Aber es machte trotzdem Spaß. Spieleklassiker wie Super Mario Bros 3. oder Zelda – A Link To The Past sind bis heute gute Spiele – Doom oder Monkey Island auf dem PC natürlich auch.

Dann kam Sony und machte alles anders.

Was viele nicht wissen: Die PlayStation sollte ursprünglich ein AddOn für das Super Nintendo werden. Nur Nintendo ließ das Konzept fallen weil sie anscheinend das CD-ROM-Konzept nicht gut fanden. Squaresoft, die in Japan durch seine Final Fantasy-Reihe sich unglaublicher Beliebtheit erfreute und bis dahin exklusiv für Nintendo entwickelt haben, ärgerte sich über diese Entscheidung weil sie endlich das Speichermedium Modul hinter sich lassen wollten um ihre Geschichten endlich so erzählen zu können, wie sie sich das immer gewünscht hatten. Sony entwickelte dann auf eigene Faust die Sony PlayStation und gewannen Squaresoft als Entwickler – und veränderten nachhaltig die Videospielewelt.

GTA 4: PC vs. Konsole

Als Newcomer auf den Markt räumte man ihnen keine Chance ein zumal Sega vorher den Saturn auf den Markt brachten. Aber Sony entwickelte eine völlig neue Marketingstrategie: Die PlayStation sollte hip und cool werden und auch Erwachsene ansprechen.

Plötzlich tauchte permanent im Fernsehen das PlayStation-Logo auf.

PlayStation in allerm Munde

Spielen auf PlayStation wurde plötzlich gesellschaftstauglich. Das festigte sich dann durch Titel wie Resident Evil oder WipeOut, die mithalfen das Videospielen als Freizeitaktivität erwachsen zu machen. Ich weiß noch wie ersteres keine Wertung in der Videogames bekam, weil es zu brutal war, aber durch die Blume gesagt wurde, dass es ein absolutes gutes Spiel ist. Das Nintendo 64 hingegen bot zwar überdurchschnittlich gute Spiele wie Mario 64 und Zelda – Ocarina of Time aber die Zielgruppe wurde ganz klar beibehalten und ohne das Medium CD haftete der Konsole trotz der besseren Grafik immer etwas veraltetes an.

Auf der Gegenseite wurde der PC technisch immer besser und durch das Internet, das eine ganz andere Art von Spaß bot, war die PlayStation zwar eine Alternative aber keine echte Konkurrenz für Leute wie mich. Aber dafür hatten die Konsolen ein neues und vor allem stylisches Image. Die PlayStation 2 mit dem eingebauten DVD-Player und Abwärtskompatibiltät zur PS1 bot dann 1999 zu einem Preis von 1000 DM Grafik vom Feinsten. Gran Turismo 3 und Final Fantasy X waren die Systemseller und platzierten die Marke noch weiter in den Bereich der >16-Jährigen. Alleine der Preis war schon eine harte Ansage aber sie fand trotzdem reißenden Absatz.

 

Military fears over PlayStation2.

BBC News am 17 April 2000

Lustig war auch, als die Nachricht durch die Presse ging, dass die PlayStation2 zu hunderten nach Afghanistan exportiert werden sollte aber die US-Regierung dies angeblich untersagte, weil sie Power der PS2 so gewaltig sein sollte, dass man eine Atomrakete damit lenken könnte. Eine abgefahrenere Meldung hätte man sich gar nicht wünschen können denn damit stand die Konsole zum ersten Mal öffentlich von der Leistung her in direkter Konkurrenz zum PC.

Die Mitbewerber im Konsolenmarkt in Form von Sega mit der Dreamcast, die ihre letzte Konsole werden sollte, Nintendo mit dem gefloppten GameCube und später Microsoft mit der PC-Konsole XBOX kamen nie an die unglaublichen Abverkäufe der PlayStation 1 und 2 heran.

Spielbare Benchmarks

Der PC kam in der Zeit mit technischen Innovationen wie Pixelshader, Bump-Mapping und Texturkompression um die Ecke. Diese Features waren die ersten Jahren aber nur in Benchmarks und Grafikdemos der Hardwarehersteller zu sehen und später wurde davon auch nur selten in Spielen gebrauch gemacht weil sich kein Hersteller leisten kann, dass sein Spiel nur auf einer kleinen Menge der Rechner von Freaks läuft die sich diese Karten geleistet haben. Die XBOX bot diese Effekte später dann nahezu in fast jedem Spiel was auf ihr lief.

Wir halten fest: Der PC ist theoretisch Leistungsfähiger aber die Konsolen konnten zu dem Zeitpunkt grafisch mehr auf den großen Bildschirm mit der niedrigen Auflösung bringen. Ein weiteres Feature lernten die Konsolen in dieser Generation vom PC: Onlineplay. Die Dreamcast machte es vor mit einer online-spielbaren Version von Quake 3 – Arena und spielen wie Daytona USA oder Phantasy Star Online. Das alles mit identischer Hardware.

Ausgewählte Kommentare

17.045 Kommentare

    • Zero33 sagt:

      wiso verlinkst du 1 jahr alte News?

  1. markus sagt:

    Weil JTR und Mario nach der Aussage von Crytek gefragt haben, hier nochmal die Hintergründe warum Crytek den PC aufgegeben hat:

    Man leide derzeit unter der großen Menge illegal kopierter Spiele bei Crysis, so Yerli weiter. Das Spiel führe die Hitliste der meistkopierten Spiele mit großem Abstand an. Eine solche Führungsposition habe man sich keinesfalls gewünscht. Crysis habe gezeigt, wo das Problem beim PC-Gaming liegt – bei der Piraterie. Den Raubkopierern sei es schlicht egal, die Plattform langfristig zu zerstören. Böse Stimmen munkeln hinter vorgehaltener Hand, dass man vielleicht auch beim Kopierschutz etwas unbeholfen zu Werke ging, doch das soll nicht Thema dieser News hier sein.

    “Wir leiden aktuell unter dem großen Piraterieproblem, von dem Crysis betroffen ist. Wir scheinen die Raubkopierercharts mit großem Anteil anzuführen, eine Chartspitze die nicht sehr begehrt ist. Ich glaube das ist das Kernproblem der PC Spiele, Raubkopierer. PC Spieler die Games raubkopieren zerstören die Plattform an sich in gewissem Maße.Das war eine große Lektion für uns und ich glaube wir werden zukünftig keine PC Exklusivtitel wie Crysis mehr machen.

    • Mario sagt:

      Und bereits vier Monate später sah das Ganze dann so aus:

      CEO and President of game developer Crytek said Crysis cost 15 million Euros (22 million USD) to develop during a panel about the future of gaming graphics at the Games Convention Developers Conference in Leipzig, Germany. Yet despite the cost, Yerli maintained the game was profitable, adding, “if it wasn’t profitable I wouldn’t be able to stand here.”

      Btw…wieso verlinks DU 4 Jahre alte Aussagen und beschwerst Dich gefaked als Zero33 über 1 Jahr alte News?

    • markus sagt:

      Das steht in keinem Widerspruch zur oben genannten Aussage. Yerli hat nämlich genau das umgesetzt was er ankündigte. Keine PC Produktion mehr. Es kann sein, dass Crysis mit Ach und Krach noch in die schwarzen Zahlen rutschte, aber genau das ist doch das Problem. Welcher Investor gibt dir da noch Geld, wenn er sieht, dass nicht sicher ist, ob er das Geld jemals wieder sehen wird?

      Btw…wieso verlinks DU 4 Jahre alte Aussagen

      Weil du gestern danach gefragt hast.

    • Mario sagt:

      Das steht in keinem Widerspruch zur oben genannten Aussage.

      Es reicht mir, wenn es im Widerspruch zu Deiner Aussage steht, Crysis wäre eine finanzielle Katastrophe gewesen.

      Weil du gestern danach gefragt hast.

      Habe ich nie, sorry, das war JTR. Ich kenne die Aussagen bereits. Du wärst eh der letzte, den ich danach fragen würde, da Du eh nur die Teile zitierst, die für Dich relevant sind, auch wenn sie bereits 4 Jahre alt sind.

    • markus sagt:

      Es reicht mir, wenn es im Widerspruch zu Deiner Aussage steht, Crysis wäre eine finanzielle Katastrophe gewesen.

      Es ist eine finanzielle Katastrophe. Nur weil jemand so gerade an die roten Zahlen vorbeirutscht ist das noch lange kein Grund zum jubeln. Es bleibt weiterhin eine finanzielle Katastrophe, nicht umsonst ist Crytek jetzt Konsolenentwickler.

    • Mario sagt:

      Crysis war mit seinen 22 Mio. USD Entwicklungskosten bereits im August 2008 profitabel und hat sich auch danach noch weiter verkauft. Ist mir schleierhaft, warum das bei Dir ein “an den roten Zahlen vorbeirutschen” ist.

    • markus sagt:

      Profitabel bedeutet nichts anderes als keine roten Zahlen.
      Ein Unternehmen rechnet mit einer bestimmten msatzrendite. Wenn die nicht erreicht wird, kann man von finanziellen Katastrophen reden. Ich selbst arbeite auch in einem Riesenkonzern. Da lohnen sich nur Geschäfte die eine bestimmte Rendite erreichen. Mit Almosen gibt sich da keiner zufrieden, weil das Risiko auch einfach zu groß ist und man das immer mit einkalkulieren muss.

      Wenn du später mal arbeiten gehst wirst du das vielleich nachvollziehen können.

    • Mario sagt:

      Cevat Yerli: Well, commercially, we had hopes that were not met. But the real expectations were actually met. As a developer we made a profit, so we’re happy.

      EA: Our co-publishing and distribution business delivered big. Revenue in the quarter was $372 million ex deferral, up more than seven times that of last year. Rockband, Orange Box and Crysis all exceeded expectations.

      Und das alles 2008. Oder willst Du uns nun erzählen, dass danach kein Cryis mehr verkauft wurde?

    • markus sagt:

      Mario, sieh dir doch mal die Verkaufscharts an. PC Spiele verschwinden schon nach extrem kurzer Zeit wieder in die Versenkung. Das was nach 2008 verkauft wurde ist zu vernachlässigen. Vor allem musste Crytek sehr früh den Preis senken um überhaupt ein paar Einheiten verkaufen zu können. Insgesamt blieb das Spiel weit hinter den Erwartungen der Entwickler zurück. So weit, dass dann das Geschäftsfeld auf die Konsolen ausgelegt sind. Ein Yerli denkt sich sowas doch nicht zum Spaß aus. Und jetzt behaupte bitte nicht, dass er von Sony und Microsoft gekauft worden ist und zu dieser Aussage unter Folterandrohung gezwungen worden ist.
      Im Endeffekt ist genau das passiert, was angekündigt worden ist. Es wurde eine Konsolenengine entwickelt und die Konsolen sind jetzt der Fokus der Firma. auch wenn dir das schon wieder nicht passt.

    • markus sagt:

      Achso, übrigens:

      Crytek: Grafisch anspruchsvolle Spiele wie Crysis kommerziell nicht mehr rentabel

      http://www.pcgames.de/Crytek-Studios-GmbH-und-Co-KG-Firma-20818/News/Crytek-Grafisch-anspruchsvolle-Spiele-wie-Crysis-kommerziell-nicht-mehr-rentabel-847845/

      Ich wünsche dir viel Spaß mit Browserspielen. Soetwas wie Crysis wird es nicht mehr geben. Es ist am PC einfach nicht rentabel. Ist das denn so schlimm für dich zu akzeptieren?

    • Mario sagt:

      Das was nach 2008 verkauft wurde ist zu vernachlässigen.

      Ja klar, wenn bis August 2008 eine Millionen verkauft wird und im Mai 2010 der Stand bei 3 Millionen Exemplaren liegt, ist das “zu vernachlässigen”. Wenn ein so hardwarelastiges Spiel wie Crysis in der Startphase nicht oft gekauft wird, ist das kein Wunder.

    • Mario sagt:

      Crytek: Grafisch anspruchsvolle Spiele wie Crysis kommerziell nicht mehr rentabel

      Müssen sie ja auch nicht, dafür hab ich am PC bei Multiplattformtiteln stets die grafisch anspruchvollste Version.^^ Ist das denn so schlimm für dich zu akzeptieren?

    • markus sagt:

      Müssen sie ja auch nicht, dafür hab ich am PC bei Multiplattformtiteln stets die grafisch anspruchvollste Version.

      Die hast du nicht.

      Wenn ein so hardwarelastiges Spiel wie Crysis in der Startphase nicht oft gekauft wird, ist das kein Wunder.

      Das Problem war nicht nur die Hardware sondern auch die mangelnde Bereitschaft 50€ zu bzahlen. Am PC wird das Modell der Zukunft deshalb Browser sein. Ihr bekommt dann das, was ihr haben wollt. Ein kostenloses Spiel.

    • Tobi sagt:

      Das Problem war nicht nur die Hardware sondern auch die mangelnde Bereitschaft 50€ zu bzahlen. Am PC wird das Modell der Zukunft deshalb Browser sein. Ihr bekommt dann das, was ihr haben wollt. Ein kostenloses Spiel.

      50 Euro ist auch eine Menge Geld fuer eine Software fuer ein fragmentiertes System, wenn man nicht genau weiss wie dann das Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware ist.

      Das Laden von Demos war damals auch so stressig, wenn ueberhaupt die Hersteller vernuenftige Demos angeboten hatten.
      Mit Steam mag vllt. dieses besser geworden sein. Die haben doch sicherlich so einen Demo-Service wie auf der Xbox, oder?

      Im Gegensatz zu markus sehe ich Coregames noch nicht als tot an auf dem PC, solange ein Abo-Service dahinter steht. SWTOR oder WoW sind doch sehr gute Spiele!
      RTS und RPG sind die Staerken des PC. In Verbindung mit einem professionellen Service. Im naechsten Herbst ab Oktober 2012 will ich mal PC-only zocken fuer 3 Monate. Da mach ich dann bei so ner Geschichte mit!

    • markus sagt:

      50 Euro ist auch eine Menge Geld fuer eine Software fuer ein fragmentiertes System, wenn man nicht genau weiss wie dann das Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware ist.

      Das stimmt. Gerade weil das Ergebnis ungewiss ist und man schon bei der Hardware soviel Geld ausgegeben hat, sehen es viele PC Spieler als verständlich an, zumindest die Software umsonst zu bekommen. Hinzu kommt noch die These von Mario, dass der fehlende Wiederverkaufswert auch noch mit dazu beiträgt. Alles richtig. Aber genau das bestätigt doch dann exakt das, was die Verkaufszahlen auch schon sagen. Konsolenspiele sind es offenbar wert bis zu 70€ zu bezahlen, PC Spiele sind es eben nichtmal wert 50€ zu bezahlen. Die Qualität ist nach Abwägung aller Punkte auf den Konsolen besser und zwar soviel besser, dass die Leute bereit sind bis zu 50% mehr zu bezahlen.

    • markus sagt:

      Im Gegensatz zu markus sehe ich Coregames noch nicht als tot an auf dem PC, solange ein Abo-Service dahinter steht. SWTOR oder WoW sind doch sehr gute Spiele!

      Stopp, dass MMOs erfolgreich sind das bestätigt doch auch die Studie von PwC. Das hat hier niemand bestritten.
      Ein Abo System ist natürlich die beste Möglichkeit um Raubkopierer auszuschließen. Das funktioniert aber eben nur bei Endlosspielen wie WoW. Bei klassischen Coregames, die in der Regel nach 10 Stunden zuende sind und vielleich noch ein paar Stunden im Multiplayer gespielt werden, wird ein Abosystem nicht funktionieren.
      Oder glaubst du, dass die Leute dann für 20 unterschiedliche Spiele Abos abschließen?

      Das Problem bei MMOs ist auch, dass nicht wirklich Platz für Konkurrenz da ist. Ein WoW ist ja nie zuende und wenn man dort schon den großteil seines Lebens verbringt hat man keine Zeit für andere MMOs.

    • Ike sagt:

      Regel nach 10 Stunden zuende sind und vielleich noch ein paar Stunden im Multiplayer gespielt werden, wird ein Abosystem nicht funktionieren.

      Das dumme ist, es scheint zu funktionieren. Jedenfalls dieses eine CoD, welches auf dem PC kostenpflichtig ist (im Multiplayer) hat auch bereits über 1 Millionen Mitspieler. BF will das System nu auch irgendwie in Zukunft nach machen, obwohl CoD sich schon nicht groß von den MP Parts von MW und Co zu unterscheiden scheint…

      Im übrigen war ich noch nie bereit für ein 10 Stunden Spiel 70 €, weder an der Konsole noch am PC, da sind 50 € die absolute Schmerzgrenze, mehr ist mir sowas einfach nicht Wert. Naja meist sind davon eh nur Shooter betroffen und die Interessieren mich nit die Bohne.

      Zum Grafischen: Bei ein paar wenigen Spielen kenne ich sowohl die PC als auch die 360 Version. Da war die PC Version grafisch wirklich jedesmal besser als auf der Konsole und lief auch schneller (mehr frames), allerdings im Falle von den Multititeln nicht sonderlich extrem. Meist beläuft es sich auf eine bessere Auflösung (1920 x 1080), sowie mehr Details (Shift 2 ist ein sehr gutes Beispiel, die Wagen und Umgebung sehen am PC wesentlich besser aus als auf der Konsole). F1 wiederum wirkt nur geringfügig besser, jedenfalls hat es am PC im Splitscreen Modus mehr Details und eine höhere Framerate als an der Konsole. Street Fighter 4 sind auch etwas besser aus, sowie Ghostbusters (da kenne ich aber nur die PS3 Demo als Alternative).

      RTS und RPG sind die Staerken des PC.

      Du hast die Simulationen vergessen. ^^
      So wie es die am PC gibt, mit bsp. Race, GTR, IL-Sturmovik, iRacing (was im übrigen auch ein kostenpflichtiges MMO ist), oder wie hieß es mit dem Jagdbomber was November oder Dezember erschienen ist?
      Klar Hardcoresims sind auch ein absolutes Nischengenre, wird es so aber auch nie am PC geben können (und kommt mir nicht mit den Möchtegernsims Forza und GT).

      PS: Mit den Simulationen mein ich nun die genannten, nicht noch weiterführen mit bsp. Polizei Simulator, Bus Simulator, Traktor Simulator…. Titanic Simulator… und was es da alles gibt.

    • JTR sagt:

      Konsolenspiele sind es offenbar wert bis zu 70€ zu bezahlen, PC Spiele sind es eben nichtmal wert 50€ zu bezahlen.

      Darum sind in der USA 1/3 aller Konsolenspiele second hand, weil jeder bereit ist 70 Euro zu bezahlen? In der USA bezahlst du nie 70 Euro für ein Spiel, zudem sind dort zur Zeit die Verleihsysteme (auch digital) im Kommen, genau wegen des fallenden Preisgefüges. Für die Branche sind längst nicht mehr Raubkopien das Problem, sondern das geänderte Wertvorstellung bei 1.50 Euro iOS Titeln. Neu wird ja sogar bei iOS und PC das Free2play immer mehr gepusht. Das zerstört den Markt für Vollpreistitel und das wird auch Sony mit seiner PS Vita zu spüren bekommen. Zur Zeit sind die Konsolen noch die letzte Bastion bzg. Vollpreistitel, die aber auch schon in Frage gestellt werden. Schliesslich überlegt nachdem Steam F2P Titel ins Sortiment genommen hat (wird wohl am Item Verkauf beteiligt), auch Microsoft bei Xbox Live über diese Möglichkeit nach. Die Branche schaut nur schon wegen den sinkenden Konsumindexen in der USA und EU harten Zeiten entgegen. Der rechte Zeitpunkt über neue Vertriebsmodelle und Preisgefüge nachzudenken.

    • markus sagt:

      Im übrigen war ich noch nie bereit für ein 10 Stunden Spiel 70 €, weder an der Konsole noch am PC, da sind 50 € die absolute Schmerzgrenze

      Du bist aber nicht repräsentativ. Repräsentativ sind nur reine Verkaufszahlen wie z.B. die von Call of Duty. Da haben über 20 Millionen Menschen das Konsolenspiel für 60 bis 70€ gekauft. Die PC Version haben nur eine Millionen Menschen gekauft zu einem Preis von 50€.

      Insofern ist die PC Version den meisten Leuten zu teuer, weil sie eben auch sehen, dass es keinen Wiederverkaufswert gibt und dir niemand garantiert, dass das Spiel auch auf deinem Rechner vernünftig läuft.
      Der fehlende Wiederverkaufswert schreckt halt auch viele ab. Man stelle sich das mal auf dem Automarkt oder bei Immobilien vor. Würdest du dir eine Wohnung kaufen, wenn du die sie nie wieder weiterverkaufen darfst? Wahrscheinlich würde das zu einem Preissturz im Immobilinmarkt führen, weil dann alle nur noch mieten wollen.

      Es ist einfach paradox, dass man etwas kauft und einem verboten wird es weiterzuverkaufen.

      Darum sind in der USA 1/3 aller Konsolenspiele second hand, weil jeder bereit ist 70 Euro zu bezahlen?

      Du verstehst wieder gar nichts, oder? Im Automarkt sind sogar 70% Second Hand, trotzdem sinken die Preise nicht. Ganz im Gegenteil, wenn der Weiterverkauf nicht möglich wäre, würde das Produkt an Wert verlieren.

    • Mario sagt:

      Repräsentativ sind nur reine Verkaufszahlen wie z.B. die von Call of Duty. Da haben über 20 Millionen Menschen das Konsolenspiel für 60 bis 70€ gekauft. Die PC Version haben nur eine Millionen Menschen gekauft zu einem Preis von 50€.

      Welches Call of Dury soll denn das geschafft haben?

    • markus sagt:

      Mario, ich finde es schade, dass du nicht selbst mal etwas recherchierst.
      So sieht es aktuell aus bei den Konsolenversionen aus (Xbox und PS3)

      Modern Warfare 3 24,09 Mio.
      Black Ops 24,45 Mio.
      Modern Warfare 2 21,51 Mio.

    • Mario sagt:

      Ich meinte auch eher diesen Teil:

      Die PC Version haben nur eine Millionen Menschen gekauft zu einem Preis von 50€.

    • markus sagt:

      Gut, es kann sein, dass es nur 500.000 oder so sind und dann schon die erste Preissenkung kam, so dass viele der Käufer weniger als 50€ zahlten. Aber das ändert doch nichts an der Grundaussage. Im Gegenteil. Das bestätigt doch dann erst Recht, dass die PC Version keine 50€ wert ist.

      Und wenn ich mich recht erinnere, habt ihr auch mal gesagt, dass ihr nur in den seltensten Fällen überhaupt 50€ zu zahlen bereit seid und lieber in der Grabbelkiste zuschlagt.

    • Mario sagt:

      Dann noch deaillierter:

      Die PC Version haben nur eine Millionen Menschen gekauft

      Woher nimmst Du die PC-Zahlen DEINER Recherche?

    • markus sagt:

      Verkaufszahlen.

    • Mario sagt:

      Markus, ich finde es schade, dass du nicht selbst mal etwas recherchierst.

    • markus sagt:

      Die Verkaufszahlen habe ich recherchiert.

    • BlitzBop sagt:

      lololol

    • Mario sagt:

      Die Verkaufszahlen habe ich recherchiert.

      Ach ja…im Garten der Gorgs…wie immer. Super recherchiert!

    • Zero33 sagt:

      So, ich geh auch mal nachforschen! (5 min später) so, hab n kumpel gefragt, der sagt cod hat sich auf der konsole 1 mal verkauft! und der hat immer re´cht!

      you know? =)

    • Ike sagt:

      Es ist einfach paradox, dass man etwas kauft und einem verboten wird es weiterzuverkaufen.

      Schon von der Forderung eines Entwicklers gehört, der will, das man auf der nächsten Xbox keine gebrauchten Spiele laufen lassen kann? Also das gebraucht weiter verkaufen unmöglich ist?
      Genau diese Situation will der Typ haben. Somit will der, dass der gebrauchte Handel ausgeschaltet wird und man gezwungen ist sich ein Spiel neu zu kaufen.

      Wage aber zu bezweifeln, dass MS (sowie auch die anderen) darauf eingehen werden. Die Spieleentwickler würde es aber freuen. Sony könnte ich mir sogar vorstellen, dass die da dann auch mit aufspringen würden (sofern MS das wirklich haben sollte), Nintendo hingegen hatten schon angekündigt, das man selbst die Download Titel bis zu 5 mal weiter verkaufen kann (auch wollen sie den ganzen DLC Wahn begrenzen, der auf den anderen beiden Systemen herscht).

      Und wenn ich mich recht erinnere, habt ihr auch mal gesagt, dass ihr nur in den seltensten Fällen überhaupt 50€ zu zahlen bereit seid und lieber in der Grabbelkiste zuschlagt.

      Bei mir definitiv, finde es einfach zu teuer für ein 5-10 Stunden Spiel. Damit ich 50 € (oder je nach dem mehr bezahlen soll) muss das Spiel auch schon was haben und nicht nach “einem Wimpernschlag” vorbei sein (überspitzt ausgedrückt).
      In der Grabbelkiste schlage ich aber nur recht selten zu. Gebraucht kaufe ich auch nur, wenn es die Spiele so schon gar nicht mehr gibt, was dann meistens nur Titel für bsp. Gamecube, N64 oder Ps2 sind (The Force Unleashed 2 war eine der wenigen Ausnahmen und selbst da habe ich den kauf für 18 € bereut).
      Meist hole ich es mir, wenn es zu einem Preis von ca. 30 € angeboten wird.

    • markus sagt:

      Schon von der Forderung eines Entwicklers gehört, der will, das man auf der nächsten Xbox keine gebrauchten Spiele laufen lassen kann? Also das gebraucht weiter verkaufen unmöglich ist?

      Es gibt auch Typen, die behaupten der PC würde leben und Erde würde bald untergehen. Entscheidend ist doch nicht, was irgendein Hans Wurst in einem Interview sagt. Entscheidend ist, was die Konzerne wollen.
      In dem Punkt muss ich nämlich Mario mit seiner These zustimmen. Auf Konsolen kann man Spiele weiterverkaufen, auf dem PC nicht. Wo sind die Verkaufszahlen niedriger?

    • Zero33 sagt:

      Raffs doch entlich. Es fehlen die steam zahlen. 95% kaufen auf steam das heist wenn 1 mille im Laden kaufen kaufen 20 million auf Steam.
      Nextes Jahr sinds schon 40 million weil steam immer 100% wächst.

  2. markus sagt:

    Jetzt nochmal zur Klärung des Themas.

    Mario (der ohne Bild) sagt:

    Mann, mann, jetzt raffe ich erst langsam, dass Du nicht verstehst, dass ich mich zu den absoluten Zahlen der Spiele überhaupt nie geäußert habe! Ich habe nur belastbares Material zu den UMSÄTZEN gefunden. Und DIE sind nun mal um 100 % nach oben gegangen – jedes Jahr, seit sieben Jahren. Zuletzt von einer Milliarde auf zwei.

    Du hast immer noch nicht den Unterschied zwischen Umsätzen und Absatzzahlen verstanden. In deiner Quelle geht es nicht um Umsätze, sondern um ABSÄTZE. Da geht es lediglich um ein doppelt so hohes Datenvolumen, das heruntergeladen worden ist.

    Am wichtigsten dürfte für Valve aber sein, dass die Absatzzahlen zum siebten Mal in Folge um 100 Prozent gewachsen sind.
    – eine Grundlage, die maßgeblich zu einem Datenvolumen von 780 Petabytes beigetragen haben dürfte, worauf Valve mit einer Verdoppelung der Serverkapazitäten antwortete.

    • Mario sagt:

      (der mit Bild) sagt: Es gibt auch Quellen (wie hier auf gamona), die von Umsätzen sprechen. Also sei bitte so nett und hör auf, den Leuten ständig unterstellen zu wollen, sie würden irgendwelche Unterschiede und Sachverhalte nicht verstehen.

    • markus sagt:

      Mario, Mario2 bezieht sich aber auf eine korrekte Quelle. Er hat sogar den passenden und richtigen Absatz zitiert, nämlich den hier:

      Am wichtigsten dürfte für Valve aber sein, dass die Absatzzahlen zum siebten Mal in Folge um 100 Prozent gewachsen sind.
      – eine Grundlage, die maßgeblich zu einem Datenvolumen von 780 Petabytes beigetragen haben dürfte, worauf Valve mit einer Verdoppelung der Serverkapazitäten antwortete.

      Hier verwechselt er ganz klar Umsatz mit Absatz. Dass eine andere Quelle von Umsätzen spricht, zeigt nur, dass andere den Unterschied auch nicht verstanden haben. Denn: Die Originalnews von Valve spricht eben auch nur von einem doppelten Datenvolumen.

      Wo ist jetzt das Problem, zuzugeben, dass seine Aussage falsch ist bzw. dass er sich geirrt hat? Das eine hat nunmal nichts mit dem anderen zu tun.

    • Mario sagt:

      Absatzzahlen haben nichts mit dem Datenvolumen zu tun. Beides hat sich verdoppelt.

    • markus sagt:

      Interessant dabei ist, dass zB die Gamestar die korrekten Umsätze kennen will. Gamestar sprach Anfang Februar diesen Jahres von 1 Milliarde Umsatz.

      Electronic Arts digitale Distributionsplattform Origin hat nach Angaben des Publishers mittlerweile eine Nutzerzahl von 9,3 Millionen Spielern erreicht. Damit ist sie in kurzer Zeit auf rund 25 Prozent der Steam-GrößeBei den Umsätzen liegt Origin noch weiter hinter dem großen Konkurrenten. So hat EA seit dem Launch im Juni 2011 mehr als 100 Millionen Dollar eingenommen, während der Steam-Umsatz mittlerweile bei einer Milliarde Dollar liegt.

      Interessant dabei ist folgendes: EA hat innerhalb von 8 Monaten 100 Mio. $ umgesetzt und 9,3 Millionen Spieler auf der Origin Plattform.
      Steam hat die vierfache Nutzerzahl und wir reden bei Steam vom Jahresumsatz, also einen um 50% größeren Zeitraum. Rechnet man das hoch, kommt man auf ca 600 Mio $. Da kommt mir die 1 Milliarde $, die Steam erwirtschaftet haben will, im Vergleich etwas utopisch vor.

      Zumal dabei noch nicht folgendes berücksichtigt ist: Steam gibt es seit vielen Jahren und dürfte sehr viele Karteileichen haben. Origin ist noch recht jung und dürfte deshalb prozentual mehr aktive Nutzer als Karteileichen haben. Die Karteileichen geben nämlich kein Geld aus.

      Dennoch könnte die 1 Milliarde in etwa stimmen, auch wenn sie im Vergleich viel zu hoch erscheint. Der PC Spieleverkaufsmarkt hat nämlich ein Umsatzvolumen von 3,4 Milliarden $ (mit einer Schrumpfung von knapp 1,2% im Jahr). Davon sind (angeblich, laut diversen PC Magazinen) knapp 55% digitale Umsätze, was in etwa 1,87 Milliarden $ entspricht. Steam als Marktführer dürfte davon den größten Anteil haben.

      1 Milliarde Umsatz wäre übrigens eine prima Zahl für PR, vor allem für jeden potenziellen Entwickler. Wenn ich dann sehe, dass stattdessen nur Absatzzahlen veröffentlich werden (die dann auch offenbar noch gerne mit Umsatz vertauscht werden. autsch), muss doch selbst der blindeste hellhörig werden: Warum verschweigt Steam den Jahresumsatz? Weil die so ultra cool sind und Geheimniskrämerei bei den Fanboys gut ankommt, oder – was viel eher der Fall sein dürfte – weil sie einfach nicht so hoch sind, wie geschätzt wird. Das wäre nämlich dann negative PR.

      Microsoft hat die erste Überschreitung der Milliarden Grenze mit Xbox Live auch für PR genutzt. Und zwar im Juli 2010 für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010. In dem Zeitraum sind mehr als 1,2 Milliarden $ umgesetzt worden.

      Jetzt dürfte Mario(2) eventuell auch auffallen, dass Steam niemals 100% Umsatzsteigerung im Jahr haben kann. Denn das würde bedeuten, dass Steam im gleichen Zeitraum gerade mal 250 Mio. $ umgesetzt hat. Das wäre ja gerade mal 1/10 von Xbox Live.

      Dass Xbox Live mehr Umsatz generiert, dürfte wohl niemand bestreiten. Und das allein mit Zusatzinhalten, Goldaccounts und Arcadegames, während auf Steam auch Spiele verkauft werden, die neu im Laden stehen. Interessant ist auch die Userbasis. Von zwei Jahren lagen beide Anbieter bei ca 25 Millionen. Heute sind es ca. 40 Mio. Der Unterschied ist aber: Bei Microsoft gibt es mittlerweile ca. 20 Millionen Gold-Kunden. Allein dadurch wird ein Umsatz von ca 800 Mio. $ generiert. Zusätzlich die Umsätze für die Käufe auf dieser Plattform.

    • Daniel sagt:

      Interessant dabei ist folgendes: EA hat innerhalb von 8 Monaten 100 Mio. $ umgesetzt und 9,3 Millionen Spieler auf der Origin Plattform.
      Steam hat die vierfache Nutzerzahl und wir reden bei Steam vom Jahresumsatz, also einen um 50% größeren Zeitraum. Rechnet man das hoch, kommt man auf ca 600 Mio $. Da kommt mir die 1 Milliarde $, die Steam erwirtschaftet haben will, im Vergleich etwas utopisch vor.

      Steam hat dagegen das deutlich größere Spieleangebot, ich denke das sollte man nicht vernachlässigen, somit ist auch die Möglichkeit höher, größere Umsätze zu erzielen.

      Zumal dabei noch nicht folgendes berücksichtigt ist: Steam gibt es seit vielen Jahren und dürfte sehr viele Karteileichen haben. Origin ist noch recht jung und dürfte deshalb prozentual mehr aktive Nutzer als Karteileichen haben. Die Karteileichen geben nämlich kein Geld aus.

      Zeigt nur wieder dass du keine Ahnung von PC-Spielen hast. Origin ist schlicht eine Umbenennung eines alten Service, dem EADM. Diesen gibt es mindestens seit 2008, genau weiß ich es auch nicht aber da hatte ich mit C&C RE 3 mein erstes und bis dato letztes Spiel, das auf diesen Client gesetzt hat, ich fand ihn damals schon bescheiden. Steam is von Ende 2004 und hat somit maximal 4 Jahre Vorsprung. Das ist natürlich immernoch relativ viel aber EA hatte Zeit genug, die Vormachtstellung von Steam zu beschneiden.

    • Daniel sagt:

      C&C RE 3

      Sollte natürlich C&C RA 3 sein^^.

    • Mario sagt:

      Das Wachstum wurde vor allem mit den Plattform-exklusiven Spielen Battlefield 3 und Star Wars: The Old Republic befeuert.

    • JTR sagt:

      Absatzzahlen gibt Anzahl Verkäufe an, so einfach ist das. Und wenn du Markus zu dumm bist das zu verstehen, dann kann dir niemand helfen. Besagter Satz sagt, dass die Anzahl Verkäufe von Steam sich verdoppelt haben, also auf 2 Milliarden US Dollar. Angesicht der gleichzeitig gestiegenen Kundenzahlen durchaus glaubhaft. Und da im Gegensatz zum Retail, jedes ausgelieferte Spiel im digitalen Bereich auch ein verkauftes ist, sind die Zahlen sogar noch zuverlässiger als die Retailzahlen, wo ja an Retailer abgelieferte Spiele auch noch im Lager herum gammeln können.

    • Mario sagt:

      Naja, doppelter Absatz heisst noch lange nicht doppelter Umsatz, da hat Markus schon recht. Den genauen Umsatz kennt niemand außer Valve. Man kann aber davon ausgehen, dass Valve auch mehr Umsatz gemacht hat bei den Zahlen.

    • Mario sagt:

      @ der andere Mario:

      Das Wachstum wurde vor allem mit den Plattform-exklusiven Spielen Battlefield 3 und Star Wars: The Old Republic befeuert.

      Öh, Battlefield 3 war doch gar nicht plattformexklusiv?! Das gabs doch auch auf der Konsole in abgespeckter Form, oder zählt das dann nicht?

    • JTR sagt:

      Sie meinten digtialer Vertrieb beim PC. BF3 konntest du zum Beispiel nicht über Steam erwerben. Beim Vorgänger Bad Company 2 war das noch anders.

    • Mario sagt:

      Öh, Battlefield 3 war doch gar nicht plattformexklusiv?! Das gabs doch auch auf der Konsole in abgespeckter Form, oder zählt das dann nicht?

      Genau, wie JTR sagt, wird in dem Fall Origin-Exclusiv gemeint. Die zitierten Zeilen stammen ebenfalls aus dem Artikel der Gamestar. Die dort aufgeführten 1 Mrd. USD Steam-Umsätze werden mit Sicherheit ebenfalls aus dem FADE-Report im letzten Jahr stammen, denn andere Zahlen liegen der Gamestar auch nicht vor.

    • markus sagt:

      Naja, doppelter Absatz heisst noch lange nicht doppelter Umsatz, da hat Markus schon recht. Den genauen Umsatz kennt niemand außer Valve. Man kann aber davon ausgehen, dass Valve auch mehr Umsatz gemacht hat bei den Zahlen.

      So ist es korrekt. Dass dabei auch mehr Umsatz gemacht wird, dürfte sehr wahrscheinlich sein. Aber eben bei weitem nicht das doppelte. Die PwC Studie sieht nämlich seit Jahren, dass die wachsenden Umsätze im Digitalvertrieb die Verluste der physischen Verkäufe nicht auffangen kann. Insgesamt schrumpft der PC Spielemarkt. Ich glaube kaum, dass die physischen Datenträger in so hohem Maße schrumpfen, dass Steam mal eben den Umsatz verdoppelt auf einer Basis von 1 Milliarde (die aus oben genannten Gründen eher unwahrscheinlich sind).
      Wäre es tatsächlich das doppelte, würde man genau damit PR machen. Stattdessen wird auf Absatzzahlen ausgewichen, die eben auch kostenlose Demos oder Billiggames sein können und deshalb mit größter Vorsicht zu genießen sind. Aber man sieht, dass es trotzdem funktioniert. Selbst die von dir verlinkte Newsseite verwechselte beides und spricht fälschlicherweise von Umsatz.

    • Mario sagt:

      Stattdessen wird auf Absatzzahlen ausgewichen, die eben auch kostenlose Demos oder Billiggames sein können und deshalb mit größter Vorsicht zu genießen sind.

      Kostenlose Demos sind in diesem Fall ausgeschlossen, da es sich um den Absatz von verkauften Einheiten handelt.

    • JTR sagt:

      Mario du erwartest doch nicht das Markus logisch denken kann?

    • markus sagt:

      Und du nicht richtig schreiben? Oder warum sind nahezu alle Sätze von dir fehlerhaft?

  3. Gedik, Benjamin sagt:

    welche programme gibt es für die next gen smartphones 2012, wodurch apps schwachsinnig werden?
    lieber iphone5 oder galaxy s3?

  4. Marc sagt:

    Interessant: Valve baut eine eigene Konsole?

    Lieber wäre mir Steam für die XBOX360 oder PS3 als App und eben angepassten Spielen aber eine vierte Konsole wäre für den Wettbewerb gut.

    • Zero33 sagt:

      Das interessante ist ja dabei das diese Konsole wohl auf PC-Spiele zugeschnitten werden soll! So ist es dann ein PC in Konsolenform! Das könnte dann das aus für Konsolen wie Xbox oder PS3 bedeuten, weil dann all die Vorteile dieser Konsolen verschwinden würden! Und man würde eine Community schaffen! Einzig und allein Konsolen wie die Wii würden sich noch halten können, wegen der Bewegungssteuerung und deren auslegung auf Partyspiele!

    • Marc sagt:

      Oder genau das Gegenteil könnte eintreten: Der PC verschwindet noch weiter weil er praktisch zur Konsole wird und den großen Vorteil des PC, die Modularität und Skalierbarkeit, komplett aushebelt. Das Ergebnis: eine weitere HighEnd-Konsole am Markt mit den typischen PC-Spielen die per Pad gesteuert werden.

      Ist doch super. Kaufe ich mir, wenn die unter 400 EUR kostet, gerne auch noch. Mehr will ich doch gar nicht.

    • Zero33 sagt:

      Ich glaube du verstehst nicht! Keine portierungskosten mehr! Damit wären diese Konsole und ein herkömlicher pc eine Platform! Und im übrigen hat auch der PC eine Padsteuerung ^^ und nein, vonwegen Internet blabla andere Vorteile wegen Steuerung ist kein Argument! Denn auch die Konsole soll ja über die selben Online Server wie der PC laufen! Aber vllt wird dann eine Komfortable möglichkeit der Maus und Tastatur Nutzung aufm Sofa entwickelt! Würde sich dann wenigstens lohnen =)

    • JTR sagt:

      Du verkennst Valves Ziel möglichst viele Plattformen bedienen zu können. Ihr ganzes System ist darauf ausgelegt Plattform unabhängig zu sein. Das ist ein krasser Widerspruch zu dem was die bisherigen Hersteller gemacht haben. Der PC als solches wird nie sterben, weil er eine offene Plattform ist und daher nicht einfach von irgendeinem Hersteller eingestellt werden kann.

    • Primer sagt:

      Auch ich interpretiere das weniger als fest definierte Plattform. Man will wohl eine Software zur Verfügung stellen die mit ausgewählten Komponenten arbeitet. Valve wird also keine Konsole anbieten, sondern man kann einen vorhandenen PC mit den vorgegeben Komponenten zusammenbauen der dann von der Software unterstützt wird.
      Allerdings erschließt mir das Konzept dahinter nicht so recht, denn ich zweifle an einem eigenen kleinen Betriebssystem, schon weil man von der Unterstützung anderer Clients spricht (Origin). Man ist also auf Windows angewiesen und somit auf DirectX, ein Performancevorteil ist damit so ziemlich ausgeschlossen. Damit wäre es aber auch gleichzeitig unnötig eine ganz bestimmt Hardware vorzuschreiben. Zumal es ein lächerlicher Standard, gemessen an dem sich offenbar im Gespräch befindlichen Alienware X51 wäre (GTX555 *nein danke*).

      Ich sehe das eher als eine Art “Standard” für bestimmte Hardwarekomponenten und somit als ein Programm um dem Fertig PC Käufer da draußen Transparent mitzuteilen, kaufe diesen PC und du wirst damit problemlos spielen können. Quasi ein Siegel mit dem jeder Hersteller werben kann, sofern er den PC aus einer bestimmten Auswahl von Komponenten anbietet. Ferner auch das Komponenten Hersteller mit eben jedem Siegel werben können, sei es Peripherie oder Hardware. Zumal ich kaum glaube das Valve versuchen wird die Hardware “einzuschließen” schließlich wissen diese nur zu gut was Modder für die Videospieler tun können.

    • Primer sagt:

      Ergänzung: Es MUSS Windows auf der “Steam Box” laufen, da es sonst nicht möglich wäre “Standard-PC-Titel” darauf laufen zu lassen. Womit wir aber wieder bei dem DirectX Problem wären.

    • markus sagt:

      Oder genau das Gegenteil könnte eintreten: Der PC verschwindet noch weiter weil er praktisch zur Konsole wird und den großen Vorteil des PC, die Modularität und Skalierbarkeit, komplett aushebelt.

      Valve hat offenbar erkannt, dass der klassische Computer am Schreibtisch zum spielen kaum mehr zu gebrauchen ist. Die Zukunft wird 3D auf Riesigen TVs sein und die möchte man im Wohnzimmer erleben und nicht am Schreibtisch.

      Letztlich ist das der verzweifelte Versuch, langfristig zu wachsen. Denn auch Valve kennt die PwC Studie, auch Valve weiß, dass der PC Markt insgesamt sinkt und man momentan lediglich aufgrund der schrumpfenden Ladenverkäufe wächst. Da verschieben sich nur die Verhältnisse von phyisischen und digitalen Daten während die gesamte Basis weiter schrumpft. Da ist es schlicht unmöglich langfristig zu wachsen.

    • Zero33 sagt:

      Lerns doch endlich du volldepp! Laut der PwC Studie ist der Marktanteil des PC’s in den letzten Jahren gestiegen ^^

      Und ob das ding nun am TV hängt oder ni8cht (kann man mitm pc ja auch) es bleibt n Pc, so oder so! R.I.P Konsole! (so, dsa musste mal sein)

      Das Windows drauf leuft muss nicht unbedingt sein! Aber ich denke wohl auch ds eine art von Windows drauf laufen wird, aber wohl mit Konsolenartiger Menüführung, es soll ja ne reine Gaming maschine werden!

      Heute gibt es schon große unterschiede zwischen Gaming Pc’s und Arbeit’s Pc’s (oder welche zum Video Schnitt oder Grafikbearbeitung usw.) und das einzige was das ding macht ist eine dritte alternative zu bieten! Bisher waren es immer Multimaschinen, ob man nun nen Gaming pc oder n Arbeit’s pc hatte! Und damit kommt halt n reiner Gaming pc aufm markt.

    • Zero33 sagt:

      auserdem sind die Konsolen erwisenermasen tod-. ring of death noch nie gehört oder was?

Schreibe einen Kommentar


PlayStation Portable XBOX Arcade Spielkunst Marc erklärt Marc erlebt Videos Videospiele Hardware Essen Marc nervt japanisch Marc installiert Reportagen XBOX 360 Reviews Internet Hardware Review Google Magnifico Reisen Marc guckt Studium Ausgewählte Artikel Marc trifft RPG Videoproduktion Uni PC Spiele Musik art directed blogging PlayStation 2